St. Barbara-Hospital

Elterninitiative kämpft weiter für Geburtshilfe in Gladbeck

Vertreter der Elterninitiative mit dem Protestbrief: Stephanie Kamphuis (40) mit Sarah (2), Rebecca Lowitz (35) und Annette Blaschczok (59, (v.l.).

Foto: Marcus Esser

Vertreter der Elterninitiative mit dem Protestbrief: Stephanie Kamphuis (40) mit Sarah (2), Rebecca Lowitz (35) und Annette Blaschczok (59, (v.l.). Foto: Marcus Esser

Gladbeck.   Die Initiative hat einen Brief an Regierungspräsidentin Feller geschrieben. Die Bitte: die Geburtshilfe weiter im Krankenhausplan vorzuhalten.

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Ganz bewusst haben sich Vertreterinnen der „Elterninitiative zur Rettung der Geburtshilfe in Gladbeck“ vor St. Lamberti zum Foto aufgestellt, „um damit auch unseren weiteren Protest zum Verhalten der Katholischen Kirche auszudrücken“.

In den Händen halten Sie eine Kopie des Briefes, der jetzt an Regierungspräsidentin Dorothee Feller abgeschickt wurde. Mit der Bitte, als Krankenhausaufsicht die durch die Katholischen Kliniken Emscher-Lippe erfolgte Schließung der Geburtshilfe im Barbara-Hospital im Krankenhausplan nicht zuzulassen.

Hoffnung auf Wiedereröffnung der überstürzt geschlossenen Abteilung

„Wir bitten Sie deshalb dringend, keine irreversiblen Fakten zu schaffen, durch eine Dokumentation der Schließung der Geburtshilfe Gladbeck in einem Feststellungsbescheid. Aktuell besteht nämlich noch die Möglichkeit, dem steigenden Bedarf in der Geburtshilfe gerecht zu werden durch Wiedereröffnung der überstürzt ohne Ihre Zustimmung geschlossenen Abteilung“, so das Anschreiben.

Mehr als 20 Personen waren dem Aufruf der Elterninitiative zum erneuten Treff am Montagabend im Gashaus Alte Post gefolgt.

Beleg für die Tendenz der steigenden Geburtenzahlen

Im Brief verweisen die Eltern auch auf jüngste Äußerungen von Bürgermeister Roland in der WAZ, dass die Stadt für 2017 von der Geburt von 750 Gladbecker Kindern ausgehe.

Damit sei „die Tendenz steigender Geburtenzahlen also sehr deutlich belegt“, was auch den wirtschaftlichen Weiterbetrieb einer Geburtshilfe in Gladbeck erlaube, da die Katholischen Kliniken Emscher-Lippe zum Schließungszeitpunkt von künftig weniger als 500 Geburten ausgegangen seien.

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