Zusätzliche Kita-Plätze

Eltern in Sorge: Kita-Plätze besser in Rentfort schaffen

Schon beim Informations-Abend mit Vertretern der Stadtverwaltung Ende August hatten die Elternvertreter vom Bewegungskindergarten Frochtwinkel ihre Bedenken gegen die neue Kita an dieser Stelle in Zweckel geäußert.

Schon beim Informations-Abend mit Vertretern der Stadtverwaltung Ende August hatten die Elternvertreter vom Bewegungskindergarten Frochtwinkel ihre Bedenken gegen die neue Kita an dieser Stelle in Zweckel geäußert.

Foto: Heinrich Jung / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Alternativlos hat Jugenddezernent Weichelt den Standort für die module Kita genannt. Die Eltern vom Bewegungskindergarten sehen das anders.

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Die Bedenken der Eltern, deren Kinder den Bewegungskindergarten Frochtwinkel besuchen, gegen die am selben Standort geplante zweite Einrichtung sind noch nicht ausgeräumt. Das macht der Elternrat in einer Pressemittelung deutlich. In einer internen Elternversammlung wurden die Ergebnisse der vergangenen zwei Wochen diskutiert.

Zwar sei man froh, dass die Stadtverwaltung auf einen Teil der Bedenken eingegangen und eine neue ergebnisoffene Prüfung zugesagt habe. Getrübt worden sei diese Zusage von Bürgermeister Ulrich Roland aber vom Ersten Beigeordneten Rainer Weichelt, der den Standort öffentlich als „fast alternativlos“ bezeichnet habe. Auch befürchten die Eltern weiterhin, dass der Container für die neue Kindertagesstätte die Freifläche deutlich verkleinern würde.

Grundsätzlich bleiben sie der Auffassung, dass neue Einrichtungen – wegen der verkehrlichen Situation – dort entstehen sollten, wo der Bedarf am größten ist: „Der Bedarfsplan für Zweckel weist ein Defizit von 18 Plätzen im Ü3-Bereich aus. Mit den Plätzen in der direkten Nachbarschaft in Schultendorf gibt es sogar einen Überhang von 16 Plätzen“, schreiben sie. „Uns erscheint es nach wie vor nicht sinnvoll, 75 oder nun 50 Kindergartenplätze dort zu schaffen, wo kein Bedarf in diesem Umfang ist. Bedarfsnahe Plätze zum Beispiel in Rentfort zu schaffen, ist allein aus umweltpolitischen Gründen geboten.“

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