Lkw aufgefahren

Drei Töchter bei Unfall auf A 31 schwer verletzt

Schwer verletzt wurden die Insassen dieses Autos bei einem Auffahrunfall auf der A 31.  

Schwer verletzt wurden die Insassen dieses Autos bei einem Auffahrunfall auf der A 31.  

Foto: Feuerwehr Bottrop

Gladbeck.  Ein Lkw ist auf der A 31 aufs Stauende aufgefahren und schob drei Pkw aufeinander. Drei junge Menschen wurden bei dem Unfall schwer verletzt.

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Schwerer Unfall auf A 31 zwischen der Anschlussstelle Gladbeck und dem Autobahndreieck Bottrop am späten Freitagnachmittag: Ein Lkw ist nach Auskunft der Autobahnpolizei in Fahrtrichtung Bottrop/Oberhausen auf das Ende eines Staus aufgefahren, der sich vor dem Autobahnende der A 31 gebildet hatte. Vier Personen wurden dabei zum Teil schwer verletzt. Nach einer kurzen Vollsperrung und der Freigabe einer Fahrspur floss der Verkehr ab 18 Uhr wieder auf beiden Fahrbahnen.

Laut Autobahnpolizei Münster hatte der Lkw-Fahrer aus Litauen das Stauende übersehen und fuhr auf einen Pkw auf, in dem sich eine Frau mit ihren drei Töchtern befand. Der Wagen wurde auf zwei weitere Pkw geschoben. Die Töchter verletzten sich bei dem Aufprall schwer, die Mutter erlitt einen Schock. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Schwerverletzte wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht

Der Unfall ereignete sich am späten Nachmittag, kurzzeitig (etwa 20 Minuten) waren beiden Spuren in Richtung Bottrop/Oberhausen für die Rettungsmaßnahmen gesperrt. Die Schwerverletzten wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Auch die Mutter kam ins Hospital. Am Pkw entstand Totalschaden, der Lkw musste abgeschleppt werden.

Viele Autofahrer suchten sich im Stadtgebiet Gladbeck und in Kirchhellen Ausweichrouten, was zu zähfließendem Verkehr auf den Stadtstraßen führte. Wie es zu dem Unfall auf der A 31 kam, ist noch unklar. Aus dem Lkw lief Hydrauliköl aus. Die Feuerwehr musste ausrücken, um die Schadstoffe aufzufangen. Auch die Autobahnmeisterei Dorsten half dabei. Die Polizei lobte ausdrücklich das Verhalten der Autofahrer, die vorbildlich eine Rettungsgasse für die herannahenden Rettungskräfte gebildet hatten.

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