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Die Polizei berät Gladbecker zum Thema „Einbruchschutz“

Fachleute der Polizei geben an einem Aktionstag Tipps, wie sich Menschen in Gladbeck vor Einbrechern schützen können.

Fachleute der Polizei geben an einem Aktionstag Tipps, wie sich Menschen in Gladbeck vor Einbrechern schützen können.

Foto: Daniel Maurer / dpa

Gladbeck.  Experten der Polizei geben Tipps, wie sich Gladbecker vor Einbrechern schützen können. Die Beratung per Telefon am 25. Oktober ist kostenlos.

Das Kommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz des Polizeipräsidiums Recklinghausen bietet am Sonntag, 25. Oktober, eine kostenlose telefonische Einbruchschutz-Beratung an. Die Experten sind von 12 bis 16 Uhr unter 02361/55 33 44 erreichbar.

Im Jahr 2019 war die Zahl der Wohnungseinbrüche mit 1151 Delikten im Kreis Recklinghausen und Bottrop auf den niedrigsten Wert der vergangenen 31 Jahre gesunken. Damit es bei diesem positiven Trend bleibt, setzt die Polizei ihre Präventionsarbeit zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchsdiebstähle fort.

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit sollen im Rahmen der Landeskampagne „Riegel vor! Sicher ist sicherer“, die auch schon in Gladbeck lief, wieder viele Bürger erreicht und sensibilisiert werden, sich um Sicherheits-Schwachstellen der eigenen vier Wände zu kümmern.

Gladbeck: Mit oft einfachen Maßnahmen lässt sich wirkungsvoll vorgehen

„Ein Einbruch ist für die Betroffenen sehr belastend. Dabei geht es nicht nur um den materiellen Schaden und den Verlust unersetzbarer Erinnerungsstücke. Viele quält der Gedanke, dass Fremde in privaten Dingen gewühlt haben und fühlen sich zu Hause nicht mehr sicher“, sagt Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen. Mit oft einfachen, aber wirkungsvollen Maßnahmen könne man es Einbrechern schwer machen und so das Risiko senken, Opfer zu werden. Der Appell der Polizeipräsidentin: „Nutzen Sie die Angebote der Experten für Kriminalprävention. Lassen Sie sich beraten.“

Seit Jahren bieten die Einbruchschutzexperten des Polizeipräsidiums Recklinghausen nach Terminabsprache eine individuelle, kostenlose und unverbindliche Beratung zu diesem Themenbereich an. Und sie vermitteln Kontakte zu Fachbetrieben, die die erforderlichen Arbeiten sachgerecht ausführen. Für die Beratung am Expertentelefon am 25. Oktober braucht man keinen Termin.

„Es lohnt sich, in Sicherheitstechnik zu investieren“, so die Polizei. „Die Erfahrung zeigt, dass Täter oftmals ihren Einbruchsversuch abbrechen, wenn es ihnen nicht gelingt, eine Tür oder ein Fenster binnen weniger Sekunden zu öffnen. Mit jeder Sekunde steigt für sie das Risiko, entdeckt zu werden.“

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Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Recklinghausen blieb 2019 fast jeder zweite Einbruch im Versuch stecken. Nicht zuletzt wegen technischer Sicherungen an Türen und Fenstern.

Über die Einbruchszahlen informiert die Recklinghäuser Polizei wöchentlich aktualisiert auf ihrer Internetseite im „Einbruchsradar“: https://recklinghausen.polizei.nrw

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