Straßen der Stadt

Die Dorstener Straße gibt’s schon seit fast 200 Jahren

Am Kreisverkehr an der Herz-Jesu-Kirche beginnt die Dorstener Straße, die es schon in der Gladbecker Urkarte von 1823 an gleicher Stelle gab. Foto:Oliver Mengedoht

Am Kreisverkehr an der Herz-Jesu-Kirche beginnt die Dorstener Straße, die es schon in der Gladbecker Urkarte von 1823 an gleicher Stelle gab. Foto:Oliver Mengedoht

Gladbeck.  Die 600 Meter lange Verbindung wurde schon 1823 im Urkataster eingezeichnet. Schnurgerade geht es Richtung Scholven und weiter nach Dorsten.

Wenn es eine ganz alte Straße in der Stadt gibt, dann ist es die Dorstener Straße in Zweckel: Sie ist bereits im Urkataster der Stadt von 1823 eingezeichnet – als Weg mit der Beschriftung „nach Dorsten“. Er führte nach Scholven und über die Buerelter Straße weiter nach Norden.

Laut Heimatverein entstand der Straßenname zwischen 1898 (als in Gladbeck Straßennamen erstmals auftauchten) und 1908, dem Jahr, aus dem noch ein Stadtplan existiert. Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist der Name „Dorstener Straße“ nachgewiesen.

Die Straße beginnt an der Herz-Jesu-Kirche

Die Straße, die am Kardinal-Hengsbach-Platz in Höhe der Herz-Jesu-Kirche beginnt, ist rund 600 Meter lang und verbindet Zweckel-Mitte schnurgerade mit dem Scheideweg, der gleichzeitig die Stadtgrenze zu Gelsenkirchen-Scholven bildet. Wie schon vor fast 200 Jahren geht die Verbindung gegenüber dem Scheideweg weiter als Buerelter Straße in Richtung Dorsten. Zuletzt erhielt die Dorstener Straße eine neue Asphaltdecke.

Die Dorstener Straße weist wie andere „Ausfallstraßen“ auf das Ziel hin, auf das sie die Benutzer führt: Dorsten, Gladbecks Nachbarstadt im Norden, verbunden nur durch eine ca. 400 Meter lange gemeinsame Grenze. Dorsten ist eine alte vestische Stadt, die schon 1251die Stadtrechte bekam, und zählt heute gut 75 000 Einwohner.

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