Wirtschaft

Die Stadt Gladbeck erwartet keine weiteren Schrottimmobilien

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Leerstände an der Feldhauser Straße in Zweckel beunruhigen die CDU Gladbeck.

Leerstände an der Feldhauser Straße in Zweckel beunruhigen die CDU Gladbeck.

Foto: Thomas Gödde / WAZ FotoPool

Gladbeck.  Entstehen an der Feldhauser Straße in Zweckel Problemimmobilien? Die CDU hakte bei der Stadtverwaltung nach. Das sind die Antworten.

Die CDU Gladbeck macht sich Gedanken um Leerstände an der Feldhauser Straße im Stadtteil Zweckel. Daher hakten die Christdemokraten bei Bürgermeisterin Bettina Weist nach. Bahnt sich dort womöglich Problemimmobilien an? Hier die Antworten.

„Im Jahr 2011 wurde die Nettofiliale an der Feldhauser Straße geschlossen, und im Jahr 2019 gab die Volksbank Ruhr-Mitte ihre dortige Filiale auf. Beide Ladenlokale stehen seitdem leer“, so die CDU. Sie hoffe, „dass alles unternommen wird, damit hier in Zukunft keine weitere Schrottimmobilie entsteht“. Deshalb fragte die CDU: „Gibt es einen oder mehrere Eigentümer für oben genanntes Objekt?“ Außerdem wollten die Christdemokraten wissen, wie es mit Kontakten der Stadtverwaltung zum Eigentümer bzw. Unterstützungsangeboten aussehe.

Die Stadtverwaltung Gladbeck: „Beide Häuser sind unauffällig“

Die Sorge um die Entwicklung von „Schrottimmobilien“ an der Feldhauser Straße 212 und 218/220 könne die Verwaltung aktuell nicht teilen, heißt es in der Antwort: „Hierzu gehört mehr, als der – überaus bedauerliche – Leerstand von Ladenlokalen im Erdgeschoss. Im Haus 212 sind alle Wohnungen belegt, im Nachbarhaus 218/220 augenscheinlich mindestens die meistens Wohnungen.“ Aus Sicht der städtischen Bauaufsicht und Wohnungsaufsicht seien beide Häuser unauffällig und „keinesfalls Schrottimmobilien oder auf dem Weg dorthin“.

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Mit dem aktuell kurz vor der Beschlussfassung stehenden Bebauungsplan Nr. 176 Feldhauser Straße / Brunnenstraße sollen zudem die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Ansiedlung eines neuen Rewe-Marktes auf dem Gelände der ehemaligen Willy-Brandt-Schule geschaffen werden. Damit wird die Feldhauser Straße in ihrer Funktion als Nebenzentrum mit Nahversorgungsfunktionen gestärkt. Die zu erwartende Frequenzzunahme durch den Supermarkt könne auch die Attraktivität der umliegenden Ladenlokale erhöhen, vorhandene Angebote stärken und die Ansiedlung neuer Angebote attraktiver machen.

Zu der Frage nach den Eigentumsverhältnissen heißt es: „Es gibt mehrere Eigentümer.“ Der Verwaltung sei bekannt, „dass ein Großteil der Eigentumsanteile der Hausnummer 212 veräußert werden soll, darunter auch das leerstehende Ladenlokal, das bis vor einiger Zeit durch die Volksbank genutzt wurde“. Darüber hinaus bestehen laut Verwaltung aktuell keine Kontakte.

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