Umwelt

Die BIG möchte in Gladbeck Baumpaten etablieren

Die Gladbeckerinnen Annette Schmidt und Ulrike Tenk (links) versorgen während Trockenheitsperioden in Eigeninitiative Bäume an der Hegestraße mit Wassersäcken. Die BIG möchte Baumpaten etablieren.

Die Gladbeckerinnen Annette Schmidt und Ulrike Tenk (links) versorgen während Trockenheitsperioden in Eigeninitiative Bäume an der Hegestraße mit Wassersäcken. Die BIG möchte Baumpaten etablieren.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Der Erhalt der Bäume liegt den Bürgern in Gladbeck am Herzen. Deswegen könnten Paten bei großer Hitze die Bewässerung in die Hand nehmen.

Mit der Erderwärmung und ihren Folgen auch für Gladbeck beschäftigt sich die BIG (Bürger in Gladbeck) aktuell. Dabei spielt für sie der Erhalt der Bäume eine wichtige Rolle. Die BIG regt in einem Schreiben an den Bürgermeister deshalb Baumpatenschaften in Wohnsiedlungen an.

Die Paten sollen nach Vorstellungen der BIG die Bäume vor dem Grundstück bei großer Hitze mit Wasser versorgen, im Herbst das Laub entsorgen, dem Baum oder den Bäumen Namen geben. „Der Pate muss seine Aktivitäten belegen und erhält nach dem ersten Jahr seiner Pflege eine Patenurkunde und bestenfalls vom RWW ein paar Kubikmeter kostenfreies Wasser“, heißt es in dem Schreiben.

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Von der Verwaltung will die BIG wissen, ob es grundsätzlich möglich sei, Baumpatenschaften anzubieten und ob die Stadtverwaltung bereit sei, bei Bürgern, Industrie und Gewerbe für diese Baumpatenschaften zu werben und mit RWW über eine geringfügige Wasserlieferung zum Nulltarif zu sprechen. Der Vorschlag ziele darauf auch ab, den ZBG etwas zu entlasten.

Zweites Thema der BIG in diesem Zusammenhang ist die Hitzeentwicklung in der Innenstadt. „Vor allem im Bereich der Hochstraße und Horster Straße vom Europaplatz bis zum Markt staue sich die Wärme auf ein unerträgliches Maß.

Der Einsatz von Wasser könne gegensteuern. Deshalb will die BIG von der Verwaltung wissen, ob es möglich wäre, Wasserspiele einzurichten, kleine Bäche, ähnlich wie in der Lambertistraße, zu installieren oder Wasser an den Häuserfronten herab rinnen zu lassen.

Für diesen Zweck könne Wasser aus der Gladebecke verwendet werden, glaubt die BIG. Sie fragt, ob die Pumpstation in der Tiefgarage Oberhof, unter der die Gladebecke fließt, dafür „angezapft“ werden könnte.

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