Nach Grundreinigung

Die Becken im Hallenbad Gladbeck füllen sich schon wieder

Im Nichtschwimmerbereich (vorn) wurden neue Fliesen verlegt. Badleiter Jörg Wieding freut’s. Fotos:Michael Korte

Im Nichtschwimmerbereich (vorn) wurden neue Fliesen verlegt. Badleiter Jörg Wieding freut’s. Fotos:Michael Korte

Gladbeck.  150 Quadratmeter defekte Fliesen wurden im Schwimmerbecken ausgetauscht. Saniert wird bei der Grundreinigung auch der Drei-Meter-Sprungturm.

Seit Dienstag füllt sich das Becken wieder mit frischem Wasser – langsam aber stetig. Ein sichtbares Zeichen, dass die jährlichen Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten im Hallenbad langsam zu Ende gehen. Noch bis zum Samstag wird es dauern, bis das große Becken komplett gefüllt ist – immerhin fasst das 25-Meter-Becken 900 Kubikmeter Wasser. Badegäste müssen sich aber voraussichtlich sogar noch bis zum 3. September gedulden, bis das Bad wieder seine Pforten öffnet.

Denn jetzt folgt noch das Großreinemachen – mit dem Absäuren der Böden und Neutralisieren per Lauge, dem Wischen in jeder Ecke und Räumlichkeit. Badleiter Jörg Wieding: „Es muss alles blitzen und vor allem rein sein, wenn die ersten Wasserratten wieder kommen.“

Voraussichtlich öffnet das Bad wieder am 3. September

In den vergangenen Wochen hatten er und sein Team – und vor allem externe Firmen – mit den umfangreichen Fliesenarbeiten zu tun. Noch vor dem Ablassen des Wassers waren im Nichtschwimmerbereich des 25-Meter-Beckens Fliesenschäden aufgefallen. Nachdem das Wasser raus war, gingen in weiteren Bereichen die Fliesen hoch. „Daher haben wir uns entschlossen, den gesamten Nichtschwimmerbereich neu zu fliesen“, so Dieter Keßler vom zuständigen Sportamt. 150 Quadratmeter neue Fliesen wurden gelegt, Kostenpunkt: 25 000 Euro. Wieding: „Die neuen Fliesen sind heller, von der Optik schöner, man sieht im Wasser besser den Boden.“

Weitere Maßnahme: Für ebenfalls 25 000 Euro wird derzeit der 3-Meter-Sprungturm ertüchtigt. Keßler: „Es gibt ganz neue DIN-Sicherheitsvorschriften, nach denen muss das Geländer oben auf dem Turm höher als bisher sein und enger stehende Streben haben, auch wird es eine neue Leiter mit breiteren Stufen geben, die nicht so steil ist.“

Das Federbrett ist vom Sprungturm verschwunden

Außerdem musste auch das Federbrett demontiert werden. „Für ein solches Brett ist neuerdings eine Wassertiefe von 3,70 Metern vorgesehen, wir haben aber nur 3,60 Meter“, so Wieding. Um die Absprunghöhe von drei Metern zu halten, bekommt die Absprungstelle einen 25 Zentimeter hohen Betonsockel.

Kontrolliert und ausgetauscht wurde die Beleuchtung in den Umkleide- und Duschbereichen. Gerhard Bovet, stellv. Badleiter, überprüft in diesen Tagen sämtliche Schlösser der 400 Umkleideschränke. Bovet: „45 defekte Schlösser haben wir repariert, 20 durch neue ausgetauscht.“ Außerdem wurden alle Scharniere überprüft und geölt.

Im Technikbereich wurden für 3500 € neue Frischwasserleitungen aus Edelstahl gelegt. Ausgetauscht wurden für 3000 € 1650 Kilo Aktivkohle in den Filtern der Wasseraufbereitung. Wieding: „Bald ist wieder alles tipptop, und die Schwimmer können kommen.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben