Nominierung Unternehmerpreis

Danielzik Baumanagement immer intensiver digital unterwegs

Bürgermeister Ulrich Roland, Michael Böhm von der Wirtschaftsvereinigung Vest, Firmeninhaber Prof. Dr. Jürgen Danielzik, Geschäftsführer Rudolf Thieme und Juror Professor Thomas Heide (v. l.)  bei Überreichung der Nominierungsurkunde an die Firma Danielzik für den Vestischen Unternehmerpreis.

Bürgermeister Ulrich Roland, Michael Böhm von der Wirtschaftsvereinigung Vest, Firmeninhaber Prof. Dr. Jürgen Danielzik, Geschäftsführer Rudolf Thieme und Juror Professor Thomas Heide (v. l.) bei Überreichung der Nominierungsurkunde an die Firma Danielzik für den Vestischen Unternehmerpreis.

Foto: Lutz von Staegmann

Gladbeck.  Das Unternehmen im Innovationszentrum Wiesenbusch ist für den Vestischen Unternehmerpreis nominiert. Die Firma setzt auf neueste Digitalisierung.

Die Ingenieur-Firma „Danielzik Baumanagement“, Spezialist bei der Koordination und Organisation von Baustellen und seit 2006 im Innovationszentrum Wiesenbusch ansässig, ist für den Vestischen Unternehmerpreis nominiert worden, der Ende März in Recklinghausen vergeben wird. Der Wettbewerb steht diesmal unter dem Motto „Digitalisierung“. Danielzik ist eine von sechs Unternehmen aus dem Kreis, die für den Preis nominiert wurden.

Auch das Baustellen-Management ist schon lange nicht mehr ohne eine digitale Aufbereitung und Begleitung vorstellbar. Besonders intensiv ist die Firma seit 2015 in das Thema eingestiegen, berichtet Geschäftsführer Rudolf Thieme. Seitdem werden zur optimalen Planung und Steuerung einer Baustelle 3-D-Modelle entwickelt, die mit einer ganz speziellen Datenbank ausgestattet sind.

BIM-Methode: Eine Baustellenbesichtigung auf dem Tablet

„Mit der sogenannten BIM-Methode, einer Bauwerksdatenmodellierung, werden Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden und anderen Bauwerken optimiert“, erläutert Thieme. Mit dieser Art der Digitalisierung, so der Geschäftsführer, könne man auf dem Tablet in allen Details eine Baustellenbesichtigung simulieren. Außerdem enthalte die Software alle Daten für die Funktionsfähigkeit des künftigen Gebäudes inklusive späterer Wartung.

In die Software fließen die Daten aller beteiligten Fachdisziplinen ein, etwa die des Architekten und des Statikers. Danielzik sorgt für die Zusammenfassung und den Austausch der digitalen Daten. Thieme: „Diese Methode liefert unseren Auftraggebern schon in frühen Projektphasen eine höhere Aktualität und Transparenz der Projektinformationen.“ Das heißt: Die Bauphase werde effizienter und die Wertschöpfungskette besser genutzt.

Ab 2020 wird die BIM-Methode Pflicht bei Investments ab 5 Millionen Euro

Seit 2015 gibt es einen Stufenplan des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur, diese Art der digitalen Baustellenbewirtschaftung schrittweise einzuführen. „Ab 2020 ist die BIM-Methode verbindlich für Bauprojekte mit einem Investment ab 5 Millionen Euro“, erläutert Thieme. Seine Firma wende sie derzeit beim Bau der neuen Mensa auf dem Campus Duisburg der Uni Duisburg/Essen an.

Insgesamt managt Danielzik derzeit rund zehn Baustellen von der Firmenzentrale am Wiesenbusch aus. Dreizehn Mitarbeiter haben die Chefs Prof. Dr. Jürgen Danielzik und Rudolf Thieme. Dazu kommen drei Freiberufler, die zuarbeiten. Die Firma fühle sich im Innovationszentrum wohl, so Thieme, wo man einen großen Teil der Flächen angemietet habe.

Danielzik Baumanagement ist deutschlandweit unterwegs

Danielzik Baumanagement interessiert sich für alle Aufgabenbereiche des Ingenieurwesens und bietet deutschlandweit potenziellen Bauherren oder Projektentwicklern adäquates Know-how in Sachen Termin-Koordination, Kosten und Organisation an.

„Wir begleiten Bauvorhaben von der Idee bis zur Realisierung und sorgen für einen reibungslosen Bauablauf“, so Thieme, der sich mit Firmengründer Prof. Dr. Jürgen Danielzik über die Nominierung zum Vestischen Unternehmerpreis freut.

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