Kotten Nie

Country & Western entzückt Gäste beim Konzert auf der Tenne

Country-Sängerin Jodie (re.) begeisterte mit ihren Hits das Publikum in der Scheune auf dem Kotten Nie.

Country-Sängerin Jodie (re.) begeisterte mit ihren Hits das Publikum in der Scheune auf dem Kotten Nie.

Foto: Lutz von Staegmann

Gladbeck.  Sängerin Jody war Gast am Kotten Nie. Die Zweite Ausgabe der neuen Kleinkunstserie lockte rund 60 Gäste. Förderverein ist sehr zufrieden.

Die Winterpause am Kotten Nie gehört der Vergangenheit an – schon zum zweiten Mal in diesem Winter war die alte Scheune Schauplatz eines musikalischen Abends. Im November hatte Rock’n’Roll- und Oldie-Sänger Simon Krebs den Anfang gemacht – diesmal begeisterte Country-Sängerin Jodie mehr als 60 Besucher in der Scheune.

Mit „I feel lucky“ und „Let me into your heart“ von Mary Chapin Carpenter begann sie, das Publikum musikalisch in den „Wilden Westen“ zu versetzen. Das Ambiente der Scheune und das Angebot – Currywurst, Chili und Bier – taten ihr Übriges. Mit dem „Two-Steppin‘ Texas Blues“ der amerikanischen Country-Songschreiberin Joni Harms kam Bewegung in das Publikum. Immer wieder animierte Jodie auch ihre „Band“ dazu, den Rhythmus ihrer Songs zu unterstützen. Diese „Band“ waren einige Zuschauer, die kurzerhand mit Ei-Shakern – kleine Percussion-In­strumente – ausgestattet wurden.

Jodie stammt aus Köln und wuchs in Australien auf

Jodie, geboren in Köln, aufgewachsen in Australien und seit 2000 überall in Deutschland als Solosängerin auf Tour, verstand sich bestens darauf, mit rheinischem Humor und australischer Leichtigkeit die Stimmung in der Scheune am Leben zu halten. Eine energiegeladene Mischung aus Gitarren, Mundharmonika, Banjo, Fiddle und Percussion vom CD-Player bildete das Fundament für ihre mal saubere und klangvolle, mal schräge und abgedrehte Gesangsstimme.

Jodie zeigte sich begeistert vom Ambiente in der Scheune des Kottens: „Super Atmosphäre. In Amerika hat man sich früher auch immer samstags nach Feierabend auf den Farms und Ranches in den barns, in den Scheunen, getroffen. Und da war auch immer Countrymusic dabei.“ Vier Besucherinnen mit Cowboy-Hüten fingen an, zwischen den Stehtischen und dem CD-Player zu tanzen. Am Ende machten mehr und mehr mit – die Leute hatten einen Riesenspaß.

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