Freibadcheck

Check: Freibad Gladbeck zieht Familien und Sportler an

Tummeln sich bei nahezu tropischen Temperaturen im Gladbecker Freibad: Louisa und Sharlene mit Papa Sascha.

Tummeln sich bei nahezu tropischen Temperaturen im Gladbecker Freibad: Louisa und Sharlene mit Papa Sascha.

Foto: Lutz von Staegmann / Funke Foto Services

Gladbeck.  Das Freibad Gladbeck, 1928 eröffnet, ist eines der ältesten im Ruhrgebiet. Besonderheiten: Der Zehn-Meter-Sprungturm und kostenlose Parkplätze.

Das Freibad Gladbeck – direkt an der B 224 am Rande des Wittringer Waldes gelegen – zieht in diesen hochsommerlichen Tagen Wasserratten aus nah und fern an. Es ist ein ausgesprochenes Sport- und Familienbad und zählt zu den ältesten Freibädern im Ruhrgebiet: 1928 wurde es eröffnet, 1963 umfassend umgebaut und modernisiert. Mit mehr als 3700 Quadratmetern Wasserflächen und einer parkähnlichen Liegewiese mit altem Baumbestand zählt es auch zu den größten Freibädern des Reviers.

Es gibt drei Becken (plus Babyplanschmöglichkeit): Das 50-Meter-Schwimmbecken ist zwei Meter tief, zählt acht Bahnen und ist ständig auf 26 Grad geheizt (auch im Winter ist die Nutzung möglich, weil dem Becken eine Traglufthalle übergestülpt wird). Hier trainieren nicht nur die Aktiven der örtlichen Schwimmervereine. Auch sportliche Badbesucher drehen hier, mitunter täglich, ihre Bahnen. Der Supersommer 2018 lockte letztes Jahr schon besonders viele Wasserratten ins Bad.

Für die ganz Kleinen gibt es Planschmöglichkeiten und Spielgeräte

Das Nichtschwimmerbecken mit Tiefen zwischen 60 Zentimetern und 1,20 Meter ist 100 Meter lang und 22,5 Meter breit, nicht beheizt, aber derzeit bereits, dank der Sonneneinstrahlung, gut 24 Grad warm. Zum richtigen Badespaß gibt es hier eine Rutsche für Kinder und Teenies. Das Planschbecken liegt etwas abseits und bietet auch den Jüngsten die Möglichkeit, mit dem Element Wasser in Berührung zu kommen. Spielgeräte in diesem Teil des Geländes sorgen für weiteren Spaß bei den Kleinen.

Eine Besonderheit im Gladbecker Freibad ist der Sprungturm am 15 mal 15 Meter großen und fünf Meter tiefen Sprungbecken: Er bietet Sprungmöglichkeiten von drei, fünf, siebeneinhalb und sogar zehn Metern! Dazu kommen zwei Ein-Meter-Sprungbretter. Der Turm selbst, von dem Generationen von Gladbeckern gesprungen sind, ist so etwas wie eine kleines Wahrzeichen in Gladbeck – beliebt vor allem bei jungen Badegästen.

Pluspunkt: Die 20.000 Quadratmeter große Liegewiese

Wer sich im Wasser noch nicht ausreichend bewegt hat, kann sich zusätzlich auf dem Beachvolleyballfeld austoben. Weniger aktive Zeitgenossen kommen aber auch auf ihre Kosten: Die große Liegewiese - knapp 20.000 Quadratmeter groß – ist sauber, bietet reichlich Platz zum Faulenzen, Bäume spenden ausreichend Schatten, aber auch Sonnenanbeter können ihrer Leidenschaft nachgehen.

Süßes und Deftiges bietet das vom Imbiss Kleymann betriebene Bistro am Rande der Liegewiese im Erdgeschoss des neuen, von der Stadt Gladbeck finanzierten Umkleidegebäudes. Gäste können auch auf einer Terrasse vor dem Bistro günstig Leckereien aus einer umfangreiches Karte verspeisen, etwa Pommes mit Mayo (2 Euro), Currywurst (2,50 Euro), Hamburger (2,50 Euro) oder Eis (zwischen 1 und 2,50 Euro). Im oberen Geschoss des Gebäudetraktes befindet sich eine Unisex-Umkleide, die reichlich Spinde bereit hält.

Security ist zur Sicherheit der Badegäste im Einsatz

Vier Schwimmmeister, an gut besuchten Tagen verstärkt von zusätzlichen Rettungsschwimmern, achten auf den Badebetrieb. Security-Leute sorgen an stark frequentierten Tagen für die nötige Sicherheit im Freibad.

Seit 2003 managt der Schwimmverein Gladbeck 1913, der im Freibad zu Hause ist, mit finanzieller Unterstützung der Stadt, das Freibad und sorgt für die nötigen Instandhaltungen. Eine gute Wasserqualität ist den Betreibern besonders wichtig.

Kostenlose Parkplätze gibt es im im Umfeld in ausreichendem Maße – auf dem Parkplatz Stallhermstraße auf der anderen Seite der B 224 (Abfahrt Steinstraße, verbunden über eine Fußgängerbrücke mit dem Bad) und auf dem Parkplatz Wittringen (Bohmertstraße, fünf bis sieben Gehminuten zum Bad). Begrenzt sind die Parkmöglichkeiten direkt am Freibad-Eingang auf der Parallelspur zur B 224.

  • Fazit: Ein tolles Bad vor allem für Familien, aber auch für Besucher, die mehr wollen, als sich treiben zu lassen – der Tipp für Wassersportler!
  • Öffnungszeiten: täglich – montags, mittwochs, donnerstags und sonntags von 8 bis 19.30 Uhr; dienstags, freitags und samstags ist es sogar schon eine Stunde früher geöffnet.
  • Eintrittspreise: Erwachsene zahlen 4,50 Euro (Zehnerkarte 32 Euro), Kinder und Jugendliche 3 Euro (die Zehnerkarte gibt’s für 21 Euro). Kinder unter vier Jahren haben freien Eintritt.
  • Adresse: Freibad Gladbeck, Schützenstraße 120, 45964 Gladbeck,Telefon: 02043/26044. Kontakt auch über Facebook unter Freibad Gladbeck, Infos auch im Internet unter https://www.sv13.de/freibad-gladbeck.
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