Unterwegs im Stadtteil

CDU Mitte: Außengelände der Markuskirche immer ungepflegter

Karsten Fuchte, Leiter des Amtes für Planen, Bauen, Umwelt, und Martin Plischek, Leiter des Amtes für Immobilienwirtschaft, begleiteten die Gruppe und standen für Informationen und Rückfragen zur Verfügung.

Karsten Fuchte, Leiter des Amtes für Planen, Bauen, Umwelt, und Martin Plischek, Leiter des Amtes für Immobilienwirtschaft, begleiteten die Gruppe und standen für Informationen und Rückfragen zur Verfügung.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Die Schrottimmobilie Erlenkrug, die frühere Markuskirche und eine übersichtliche Kreuzung: Die CDU-Mitte nimmt kritische Punkte ins Visier.

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Kritische Punkte in Gladbeck-Ost nahmen Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Mitte und einige Bürger in Augenschein. Der Rundgang begann an der früheren Markuskirche (ehemals Martin-Luther Forum Ruhr). Weitere Stationen waren die Schrottimmobile Erlenkrug und die Kreuzung Buersche Straße/Krusenkamp/Heinrich-Krahn-Straße. Planungsamtsleiter Karsten Fuchte und Martin Plischek, Leiter des Amtes für Immobilienwirtschaft, begleiteten die Gruppe.

Mit den Umbaumaßnahmen für die VHS in der Markuskirche wurde immer noch nicht begonnen

Das ehemalige Martin Luther Forum an der Bülser Straße wurde von außen und von innen besichtigt. Martin Plischek stellte die Planung vor, die nach seinen Aussagen ab September umgesetzt werden soll.„Eigentlich sollte die VHS mit den Qualifizierungskursen so schnell wie möglich reingehen, hieß es Mitte 2018, aber mit den Umbaumaßnahmen ist immer noch nicht begonnen worden. Es ist traurig anzusehen, dass seit über einem Jahr das Außengelände nicht gepflegt worden ist. Zumindest in dieser Beziehung hätten die Partner Kirche und Stadt eine Lösung finden können, damit es nicht so trostlos aussieht“, kommentierten die Vorsitzende und die stellvertretende Vorsitzende des Ortsverbandes, Müzeyyen Dreessen und Kathrin Wischnewski. Anscheinend sei der Vertrag mit der Kirche noch nicht unterzeichnet. Daher habe man als Stadt keine Handhabe gehabt, wurde von Verwaltungsseite erklärt.

Am Erlenkrug traf die Gruppe auch auf den Eigentümer und seine Architektin, die aus ihrer Sicht die Hindernisse gegen eine Weiterentwicklung darzustellen versuchten. Aber, dass das nach vielen Jahren der Untätigkeit und dem Brand vor einiger Zeit kein Gehör mehr fand und die Stadt stärker als je zuvor nach einer Lösung für den Schandfleck sucht – auch wenn es Enteignung bedeuten kann – wurde von der Gruppe positiv aufgenommen.

Die unübersichtliche und häufig gefährliche Situation für Verkehrsteilnehmer an der Kreuzung Buersche Straße/Krusenkamp/Heinrich-Krahn-Straße (Zufahrt zum Hagebaumarkt) war dem Ortsverband ein weiteres wichtiges Thema. „Wir könnten uns hier gut einen Kreisverkehr vorstellen, denn die Ampelanlagen werden von Auto- und Lkw-Fahrern oft übersehen. Außerdem gibt es eine für manche Verkehrsteilnehmer unklare Vorfahrtsregelungen, so dass es für Kinder, die aus der südlichen Siedlung diesen Schulweg nutzen, oft gefährlich wird“, sagte Vorstandsmitglied Oliver Kelz, der in der Nähe wohnt. Karsten Fuchte und Martin Plischek versprachen, die Anregungen weiterzuleiten.

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