Politik

CDU bietet Große A-52-Koalition - SPD reagiert zurückhaltend

Viel Aufmerksamkeit fand die jüngste A-52-Diskussion der CDU Gladbeck mit Joachim Brendel (IHK) und Hermann Hirschfelder (CDU Bottrop) - hier mit Stadtverbandschef Christian Enxing am Rednerpult.

Viel Aufmerksamkeit fand die jüngste A-52-Diskussion der CDU Gladbeck mit Joachim Brendel (IHK) und Hermann Hirschfelder (CDU Bottrop) - hier mit Stadtverbandschef Christian Enxing am Rednerpult.

Foto: WAZ FotoPool

Gladbeck.   Eine große Ratskoalition aus CDU und SPD in Sachen A-52-Zukunft? Die CDU hat jetzt ein solches Angebot an die SPD geschickt - „zum Wohle unserer Stadt Gladbeck“. SPD-Fraktionschef Michael Hübner reagierte am Freitag eher zurückhaltend darauf.

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„Auf jeden Fall bauen wir die unmittelbare Verbindung A2/A42.“ Diese Aussage von NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) am Dienstag dieser Woche in Recklinghausen sorgt weiterhin für viel Bewegung in der A-52-Diskussion.

Die CDU bietet jetzt der SPD eine „konstruktive Zusammenarbeit“ an, um bei einer ganzheitlichen Betrachtung der Strecke zwischen Essen und Gelsenkirchen-Buer zu einer „stadtverträglichen und bürgerfreundlichen Lösung“ für Gladbeck zu gelangen. In einem Schreiben an SPD-Fraktionschef Michael Hübner und an SPD-Stadtverbandschef Jens Bennarend formulieren CDU-Fraktionschef Peter Rademacher und CDU-Stadtverbandschef Christian Enxing: „Lassen Sie uns mit einer großen Ratsmehrheit hieran intensiv arbeiten und in Verhandlungen treten. Dazu stehen wir gerne zur Verfügung - zum Wohle unserer Stadt Gladbeck!“

Die Union verweist auf die Äußerungen von Staatssekretär Enak Ferlemann, der beim A-43-Spatenstich in Recklinghausen ebenfalls vor Ort war und mit Blick auf die A-52-Debatte formulierte: „Wir stehen bereit, um in Gladbeck Lösungen zu finden.“ Das Angebot an die Gladbecker, die Autobahn in einen Tunnel zu legen, gelte noch, so Ferlemann.

SPD-Fraktionschef Michael Hübner reagierte am Freitag eher zurückhaltend auf das CDU-Angebot zur A 52 - seine Stellungnahme:

„Ich bewerte es positiv, dass nun die CDU die Initiative von Bürgermeister Roland aufgreift. Offenbar haben die zuletzt stattgefundenen Beratungen der CDU zum Haushalt in Zwillbrock mit Bürgermeister Roland zu dieser Positionierung geführt. Letztlich haben die Gladbecker Bürger in dieser zentralen Frage der Stadtentwicklung die richtige Erwartungshaltung, dass SPD, Grüne und CDU gemeinsam zum Wohle der Stadt handeln.“

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