Windrad-Streit

Bürgerforum fordert zu Widerstand gegen das Windrad auf

   Darstellung des Bürgerforums: Der rote Kreis stellt die geltende Abstandsregel dar.      

   Darstellung des Bürgerforums: Der rote Kreis stellt die geltende Abstandsregel dar.      

Foto: Bürgerforum

Gladbeck.   Mitglieder vom Bürgerforum in Gladbeck sprechen die Anwohner an der Mottbruchhalde an. Sie sollen Widerspruch gegen Bau des Windrades einlegen.

Wo genau das derzeit viel diskutierte Windrad auf dem Gipfel der Mottbruch-Halde stehen wird, dazu gibt es von der Steag bislang keine konkreten Angaben. Der derzeit geltende Mindestabstand zur Wohnbebauung, der 600 Meter beträgt, wurde bei der Planung und bei der Baugenehmigung der Kreisverwaltung berücksichtig, hatte Prokurist Jens Caron bei der Vorstellung der Pläne mitgeteilt.

Das Bürgerforum meint, den genauen Standort aus den Kreisunterlagen ermittelt zu haben

Das Bürgerforum Gladbeck, das eine Kampagne gegen die Errichtung der Windenergieanlage gestartet hat, glaubt, den Standort der geplanten Windenergie-Anlage aus den Unterlagen der Kreisverwaltung ermitteln zu können. Ausgehend von dieser Annahme wären, so sieht es Vorstand Matthias Raith, bei Einhaltung der derzeit geltenden Abstände eine Vielzahl von Bewohnern an der Welheimer Straße, der Brüsseler Straße, der Boystraße und teilweise der Roßheidestraße von den Immissionen betroffen.

Bürgerforum: Das Windrad darf nicht gegen den Widerstand der Anwohner gebaut werden

Der Vorstand des Bürgerforums ist daher davon überzeugt, dass das Windrad nicht gegen den Widerstand der Anwohner gebaut werden dürfte und verweist auch auf die laut Landeserlass künftig geltenden, wesentlichen höheren Abstandsgrenzen für Windräder zur Wohnbebauung von 1500 Metern. Die Genehmigung des Kreises für den Bau der Steag-Anlage wurde jedoch auf der rechtlichen Grundlage der derzeit geltenden Abstandsregeln erteilt.

Bürgern, die gegen die Entscheidung der Kreisverwaltung Widerspruch einlegen wollen, bietet das Bürgerforum weiterhin Unterstützung an.

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