Bildung

Beeindruckende Kunstschau an der Erich-Kästner-Realschule

Lorena Guagliardo, Luisa Hallay, Julia Kepinsky, Leia Gonzalez Lopez, Anna Belzer und Angelina Sammek (v.l.) enthüllen das Projekt "Schüler hinterlassen Spuren".

Foto: Oliver Mengedoht

Lorena Guagliardo, Luisa Hallay, Julia Kepinsky, Leia Gonzalez Lopez, Anna Belzer und Angelina Sammek (v.l.) enthüllen das Projekt "Schüler hinterlassen Spuren". Foto: Oliver Mengedoht

Gladbeck.  Schüler und Lehrer der Erich-Kästner-Realschule haben zum Kulturtag 2017 eingeladen,um den begeisterten Besuchern imposante Werke präsentiert.

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Die Erich-Kästner-Realschule in Brauck am frühen Freitagabend: Aufgeregte Schülerinnen und Schüler, geschäftige Lehrer und erwartungsvolle Eltern füllten zu eher ungewohnter Stunde Schulhof und Gebäude am Kortenkamp mit Leben. Grund war der „Kulturtag 2017“, den die Schule nach 2015 zum zweiten Mal ausrichtete. Er sollte „einen Überblick über die künstlerische und musische Entwicklung an unserer Schule geben“, wie Schulleiter Gerd Weggel erläuterte.

Ein ausführlich gestaltetes Programmheft führte die Besucher vom Erdgeschoss bis in das zweite Stockwerk, wo es künstlerische Arbeiten verschiedener Jahrgänge zu besichtigen gab. „Es existiert an dieser Schule ein sehr hohes künstlerisches Niveau, das es verdient hat, öffentlich gezeigt zu werden“, sagte Kunstlehrerin Maria Schnieders. Dies machte auch der erste Programmpunkt, die Enthüllung eines großformatigen Acrylbildes, deutlich, das von Schülerinnen der Abgangsklassen (10) im Rahmen der Reihe „Schüler hinterlassen Spuren“ geschaffen wurde.

Schüler boten Führungen durch die Ausstellung an

Einige Schülerinnen boten Führungen durch die Ausstellungsebenen an. „Es soll an unserer Schule heute wie in einem Museum zugehen, in dem man ja auch Rundgänge unternehmen kann“, erklärte die Lehrerin. In den Kunstwerken waren zahlreiche Stilrichtungen vertreten. Gezeigt wurden unter anderem „Surrealistische Räume“, expressionistische Malerei oder Elemente der Pop Art, darunter ein Konterfei von Erich Kästner, dem Namensgeber der Schule. „Der ist uns natürlich sehr wichtig“, betonte Lea während der Führung.

Die Präsentation spiegelt die kulturelle Bildung der Schule wieder

Objekte unter dem Motto „Goldene Schulzeit“, die dem Dadaismus entlehnt waren, sollten „Bedeutungswandel durch Funktionsverlust“ symbolisieren. „Wir haben im Kunstunterricht ausprobiert, den Objekten eine neue Bedeutung zu geben“, erklärte die Schülerin. Eingegipste Bücher waren zu sehen und Videoreproduktionen zum Thema „Die Zeit“, was eine „sehr schwere Arbeit“ gewesen sei, wie es hieß. Das Ergebnis konnte sich sehen und hören lassen.

Genauso wie die Gesangs- und Theaterdarbietungen im Pädagogischen Zentrum der Schule, mit denen der Kulturtag 2017 eingeleitet wurde. Eine Tanzperformance „Menschen-Maschine“ der 5. und 6. Klassen beeindruckte das Publikum ebenso wie die Darbietungen des Chores, darunter die Produktion einer CD mit einem selbstkomponierten und getexteten sozialkritischen Song, der in Kooperation mit dem Musiker und ehemaligen Schüler der Realschule, Kai Wälken, entstanden ist.

Schließlich wurden unter der Regie von Musiklehrerin Elisabeth Schachta-Wegener ausgewählte Szenen aus der schuleigenen Talkshow „Bauchgefühl“ auf die Bühne gebracht, in der gekonnt Themen aus Schule, Beruf und Alltag persifliert wurden.

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