Projekt in Brauck

Bau vom Sportpark Mottbruch soll schon bald starten

Klaus-Dieter Bugdoll vom Sportamt informierte über den Stand der Planungen beim Sportpark Mottbruch in Brauck. Das Projekt soll gemeinsam mit den Bürgern realisiert werden.

Klaus-Dieter Bugdoll vom Sportamt informierte über den Stand der Planungen beim Sportpark Mottbruch in Brauck. Das Projekt soll gemeinsam mit den Bürgern realisiert werden.

Foto: Oliver Mengedoht

Gladbeck.   Bewegung, Begegnung, Transparenz: Das sind die Aspekte, die wichtig sind für den Sportpark. Und Schwarz-Blau erhält ein neues Vereinsheim.

Bewegung, Begegnung, Transparenz. Diese drei Dinge sollen den geplanten Sportpark Mottbruch in Brauck ausmachen. Das wurde bei dem Informationsabend in der Turnhalle der Roßheideschule deutlich. Die Bürger sollten erfahren, wer hinter dem Projekt steht und wie die Planung der neuen Freizeit- und Grünanlage aussieht. Die Ideen stießen durchweg auf positive Resonanz.

Das städtische Gelände rund um die Sportanlage an der Roßheidestraße soll für 7,3 Millionen Euro (80 Prozent kommen vom Land) auf ungefähr 6,9 Hektar zu einem Stadtteilpark mit multifunktionalen Sport-, Spiel- und Freizeitflächen umgestaltet werden. Darüber hinaus soll die Anlage ein nachhaltiges Wasser- und Energiekonzept erhalten.

Schwarz-Blau bekommt einen Kunstrasenplatz

Der jetzige Ascheplatz von Schwarz-Blau soll zu einem Kunstrasenplatz werden. Der Beschluss für den modernen Platz steht schon seit 2016. „Es geht nun in die Umsetzungsphase. Bis August 2019 soll der Kunstrasenplatz fertig sein“, so Jens Möller und Achim Mirosavljewitsch von der Abteilung Stadtgrün des Ingenieuramts. Noch vor der Jahreswende soll die Rodung der Bäume und Büsche beginnen, im Frühjahr die ersten Bauarbeiten, so Sportamtsleiter Klaus-Dieter Bugdoll.

Bei der weiteren Gestaltung des zukünftigen sportlichen Aushängeschilds im Ortsteil sind neben einem beleuchteten Laufweg auch vier „Trendsportflächen“ und ein multifunktionaler Rasenplatz geplant. Auch ein Spielplatz ist vorgesehen. Dabei soll alles auf einer Höhe liegen und auch die Bewaldung recht offen ausfallen. „Der Park soll immer gut überschaubar und transparent sein. Wir wollen damit sogenannte Angsträume vermeiden“, betonten Möller und Mirosavljewitsch.

Jedes Jahr soll es Umfragen und Bürgerbeteiligungen geben

Wichtiger Bestandteil des Projekts und dessen Entwicklung wird die Bürgerbeteiligung. Die Stadt möchte jedes Jahr durch Umfragen und Bürgerabende Rückmeldungen oder Ideen für das Bauprojekt von den Anwohnern erhalten, um den Sportpark Mottbruch möglichst bürgernah und auf dem neusten Stand halten. Der erste Bürgerbeteiligungsabend soll nächstes Frühjahr stattfinden. Dort werden konkretere Pläne vorgestellt und diskutiert.

Für die Zuhörer des Abends gab es ebenfalls die Chance, Fragen zum Projekt zu stellen. So wurde thematisiert, ob denn die anliegende Kita einen Anschluss an den Park haben wird, was von den Verantwortlichen bejaht wurde. Andere Anliegen betrafen die Öffnungszeiten der Anlage und das Vereinsheim von Schwarz-Blau. Die Zeiten sollen sich dabei an denen der anderen öffentlichen Sportanlagen orientieren.

Das Vereinsheim wird ganz neu gebaut

Das Vereinsheim, überbrachte Bugdoll eine ganz neue Nachricht, wird abgerissen und nach modernsten Kriterien neu gebaut. Derzeit würden die Kosten ermittelt, eine Förderung durchs Land sei bereits signalisiert.

Angepeilt ist, dass der Sportpark 2021 komplett fertig sein soll. „Die einzelnen Abschnitte können aber durchaus schon eröffnet werden, wenn sie fertig sind. Ich bin da zuversichtlich, dass wir eine gute Zusammenarbeit hinbekommen“, so Bugdoll, der berichtete, dass bislang alles „nach Plan“ laufe.

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