BAHNHOF ZWECKEL

Bahnfahrer verärgert über „Seenplatte“ in Gladbeck-Zweckel

Riesige Pfützen warten am Haltepunkt Zweckel auf Bahnkunden, die in die Züge ein- oder aussteigen wollen.Foto:Oliver Mengedoht

Riesige Pfützen warten am Haltepunkt Zweckel auf Bahnkunden, die in die Züge ein- oder aussteigen wollen.Foto:Oliver Mengedoht

Gladbeck.   Riesenpfützen auf dem Bahnsteig erschweren Kunden am Halt in Gladbeck-Zweckel das Ein- und Aussteigen aus den Zügen. Abhilfe ist versprochen.

Trockenen Fußes können Bahnkunden am Zweckeler Halt derzeit kaum von A nach B kommen. Es sei denn, sie üben sich erfolgreich im „Insel-Hüpfen“. Denn wer den Zug verlässt, steht unversehens in riesigen Pfützen. Diese Wasserlachen, die sich auf dem Bahnsteig breit machen, gilt es logischerweise auch zu umgehen, wenn man in eine Bahn einsteigen möchte. Zugegeben, ein Bahnsteig ist nicht unbedingt der Ort, an dem sich die Menschen gerne längere Zeit aufhalten. Aber ein bisschen in Schuss sollte auch solch eine Station sein, finden einige WAZ-Leser. Sie ärgern sich über die „Seenplatte“ in Zweckel.

„Belag ist unterspült“

So auch Michael Milewski. Vor zwei Tagen hat der Dortmunder seine Eltern in Gladbeck besucht und stand beim Aussteigen aus der Bahn vor dem Nass. „Sehr ärgerlich“, findet er. Zumal: „Das Problem ist nicht erst seit gestern bekannt“, sagt der 39-Jährige. Auch als er vor einigen Wochen seine Eltern mit dem Zug besucht habe, seien die Pfützen bereits groß gewesen.

Florian Kreibe, Sprecher bei der Deutschen Bahn, bestätigt auf Anfrage dieser Zeitung: „Das Problem kennen wir.“ Der Belag des Bahnsteigs am Halt in Zweckel sei unterspült worden, so dass es zu Unebenheiten gekommen sei. In den Vertiefungen sammelt sich nun das Wasser. Milewski habe sich dafür entschieden, einen Bogen zu nehmen und sei durch den Wald gelaufen. „Man möchte ja auch nicht an der Bahnsteigkante balancieren müssen.“ Eine richtige Zumutung sei die Überschwemmung am Zweckeler Haltepunkt.

Hohlräume auffüllen

Doch die Deutsche Bahn, so versichert Kreibe, wolle seine Fahrgäste nicht im Regen stehen lassen. Der Unternehmenssprecher kündigt an: „Sobald es möglich ist, soll das Problem behoben werden.“ Sprich: Hohlräume werden aufgefüllt, die Oberfläche wird geebnet. Doch dafür müsse eine trockene Witterung herrschen. „Schön“, findet auch Michael Milewski, „wenn endlich Bewegung in die Sache kommt.“

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