Neues Buch

Autorin Erdmann kämpft für Demokratie und Meinungsfreiheit

Barbara Erdmann (l.), hier mit dem Satiriker Gert Immich und der Autorin Gabriele Pluskota, hat ihr 13. Buch veröffentlicht: „Die Asche der Demokratie“.

Barbara Erdmann (l.), hier mit dem Satiriker Gert Immich und der Autorin Gabriele Pluskota, hat ihr 13. Buch veröffentlicht: „Die Asche der Demokratie“.

Foto: Martin Möller

Gladbeck  Die Gladbecker Autorin dokumentiert in einem neuen Buch den „Zerfall der Demokratie“. Sie lädt ein zur politischen Diskussion in ihrem Wohnzimmer

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. Die Gladbecker Autorin Barbara Erdmann macht derzeit mit einem ungewöhnlichen Buch, das in diesen Tagen erschienen ist, und einer ungewöhnlichen Veranstaltung, die sie gerade plant, aufmerksam. Die Sorge um die Demokratie, das meinungsfreudige Miteinander in Deutschland und Europa treibt sie an. Mit ihrem Buch „Die Asche der Demokratie“ will sie aufrütteln, mit einer „Wohnzimmer-Diskussion“ will sie so etwas wie politisches Crowdfunding initiieren.

„Die Asche der Demokratie“ heißt das Buch, mit dem Barbara Erdmann „die schon wachen Bürger“ und „all die Kämpfer“ unterstützen will, „die sich öffentlich für ein Europa der Bürger und für die Erhaltung der demokratischen Werte einsetzen“, so die Gladbeckerin. Wichtig vor allem: die Meinungsfreiheit.

Die Idee zum Buch kommt aus ihrer Blogger-Arbeit

Die Idee zu dem Buch habe sich durch die Arbeit als Bloggerin ergeben. Seit einiger Zeit betreibt sie im Netz den „umDenk-Blog“. Erdmann unterstützt dort – und nun mit dem Buch – Menschen, „die ihre Meinung dem Mainstream entgegensetzen und der Political Correctness die Stirn bieten, wenn dieses als Meinungszensur daherkommt“.

Seit geraumer Zeit geht der ehemaligen Lehrerin die gesellschaftliche Entwicklung auf den Zwirn, wie sie erzählt. „Die Scheindemokratie, in der wir inzwischen leben, macht mich zornig.“ Mit dem Buch will sie aufklären: Auf weit über 300 Seiten dokumentiert sie Ereignisse von März 2016 bis April 2017, Reaktionen und politische Debatten. Es werde im Zusammenhang deutlich, so ihr Fazit, wie sich demokratische Grundsätze zersetzten. „Was einmal als Demokratie gefeiert wurde, versinkt mehr und mehr in den Tiefen des Einheitsbreis.“

Erdmann lädt am 11. Juni in ihr Wohnzimmer ein

Was dagegen tun? Barbara Erdmann greift eine Idee des Aktionsbündnisses „campact-aktive“ – einer Bürgerbewegung und Nichtregierungsorganisation auf, die Visionen für einen politischen Wandel entwickeln will. „Von ganz unten, von der Basis aus.“ Derzeit laufen hunderte Diskussionsrunden im ganzen Land – und im kleinsten Kreis.

Auch Erdmann macht mit: Am 11. Juni lädt sie zu sich nach Hause zu einer politischen Diskussionrunde in ihr Wohnzimmer ein – Nachbarn, Freunde und Bekannte sind die Gäste. Dort sollen politische Ideen entstehen, gesammelt und an „campact“ weitergeleitet werden. „Um der Demokratie von ganz unten wieder auf die Beine zu helfen“, so Erdmann, die Interessenten gern Auskunft zur Veranstaltung unter 9 46 52 00 gibt.

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