Boogie-Woogie

Ausnahme-Pianist lässt es beim Jazzclub kräftig krachen

Boogieman Vito, links, vom legendären "Magic Boogie Duo" ist zum 8. Mal mit seiner neuen Formation in Gladbeck beim "Rocking Boogie Around the Christmas Tree" dabei.

Foto: Oliver Mengedoht

Boogieman Vito, links, vom legendären "Magic Boogie Duo" ist zum 8. Mal mit seiner neuen Formation in Gladbeck beim "Rocking Boogie Around the Christmas Tree" dabei. Foto: Oliver Mengedoht

gladbeck.   Zum 15. Mal in Folge präsentierte der Jazzclub im Foyer der Stadthalle „Rocking Boogie around the Christmas Tree“.

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Zum 15. Mal in Folge präsentierte der Jazzclub im rappelvollen Foyer der Mathias-Jakobs-Stadthalle „Rocking Boogie around the Christmas Tree“ mit Boogieman Vito.

Der Ausnahme-Pianist bot eine Mischung aus Blues, Boogie Woogie, Rock ‘n’ Roll und Ohrwürmern der 50er Jahre, alles in stilechtem Outfit – mit einer gnadenlos guten Magic Boogie Show. Da steigt Vito auch schon einmal aufs Klavier, haut wie Jerry Lee Lewis in die Tasten oder spielt in Rückenlage liegend auf dem Piano-Hocker. Grandios auch sein perfektes Bluesharp-Spiel.

Mit dabei waren die Musiker Mickey Keller (Bass, Gesang) und Stefan Lindenschmidt (Saxophon).

Der Funke sprang sofort beim ersten Stück „Rocking around the Christmas Tree“ über. Da wurde mit geklatscht, mit gesungen und mit gewippt. Welthits wie „Buona Sera“ von Louis Prima, „Hello Josefine“, „I’m gonna be a wheel someday“ und andere von Fats Domino, Chuck Berry oder Elvis Presley – Klassiker „Blue Christmas“ oder „Kansas City“ durften nicht fehlen. Auch eine ganze Reihe neuer Stücke, Rhythm ‘n’ Blues, Country Songs und Jazz wie eine riesige XXL-Version von „When the Saints“ waren im Repertoire.

Boogie Friends reisten extra an

Da wurde nicht einfach nur gespielt und gesungen. Hier spielte eine Live-Band par excellence. Gesteigert wurde die ausgelassene Stimmung noch durch eine Reihe von Boogie Woogie- bzw. Rock ‘n’ Roll-Tanzpaaren, den Boogie Friends NRW, die aus dem ganzen Land zu der Veranstaltung angereist waren und „eine flotte Sohle aufs Parkett“ legten.

Erst nach über drei Stunden und vier Zugaben, denen das Trio gerne nachkam, gingen die Zuhörer begeistert, fröhlich und „beswingt“ nach Hause.

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