Gladbeck. Wenn die B224 zur A52 wird und in den Tunnel verlegt wird, hat Gladbeck wieder viel Freifläche. Wie die aussehen soll, zeigt jetzt ein Entwurf.

Nicht weniger als ein Jahrhundertprojekt ist es für Gladbeck, wenn die B224 sich aus ihrem Kokon schält und sich – zur A52 herangewachsen – in den Untergrund verlegt. Das sagt zumindest Bürgermeisterin Bettina Weist am Donnerstag, als sie den Siegerentwurf für den Planungswettbewerb "37 Grad Nordost" vorstellt. Sonst meist ein Euphemismus, könnte die erste Bürgerin mit ihrer Wortwahl ob der Fallhöhe des Projekts ziemlich richtig liegen. Denn wenn der Deckel einmal auf dem Tunnel ist, gewinnt Gladbeck auf einen Schlag 30 Hektar Planungsfläche. Und was macht die Stadt dann damit?