Gladbeck / Bottrop. Bei der Tagung der Kreissynode Gladbeck-Bottrop-Dorsten stand die Zusammenarbeit mit der Diakonie im Vordergrund. Diese Zukunftswünsche gibt es.

Zwei Tage lang hat die Kreissynode, das Kirchenparlament des Evangelischen Kirchenkreises Gladbeck-Bottrop-Dorsten, in Bottrop getagt und dabei unter anderem über Wünsche für die Zukunft gesprochen. Rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelten sich unter dem Schwerpunktthema „Die diakonische Dimension der Kirche“.

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Die Tagung fand in der Rheinbabenwerkstatt auf dem Bottroper Eigen statt, hier arbeiten unter der Woche Menschen mit und ohne Behinderungen. Während eines Gottesdienstes zu Beginn der Versammlung führten Mitarbeiter der Werkstatt das Gleichnis vom barmherzigen Samariter als kleines Musical auf. Die Predigt hielten Diakoniepfarrer Karl Hesse und Pfarrerin Anke-Maria Büker-Mamy gemeinsam.

„Markt der diakonischen Möglichkeiten“ bei Tagung der Kreissynode

Der leitende Pfarrer des Kirchenkreises, Steffen Riesenberg, stellte im Anschluss die Zusammenarbeit und den gemeinsamen Auftrag des Kirchenkreises, der Gemeinden und des Diakonischen Werks in den Mittelpunkt: „Ich glaube, gerade wir hier in Gladbeck, Bottrop und Dorsten können die Stärken der verschiedenen Organisationsformen in Zukunft noch besser nutzen“.

Mitarbeiter der Diakonie und Kirchengemeinden bereiteten im Rahmen der Tagung einen kleinen „Markt der diakonischen Möglichkeiten“ vor, auf dem sich alle Teilnehmer über die vielfältigen Angebote informieren konnten.

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Zu Gast bei der Versammlung der Kreissynode war Dierk Starnitzke von der Universität Bielefeld. Der Professor für biblische Theologie und Unternehmensführung hielt einen Vortrag zu biblischen Grundlagen der „organisierten Nächstenliebe“. In kleinen Arbeitsgruppen wurde anschließend über die Inhalte der Tagung gesprochen. „Die Teilnehmer waren von dieser neuen, aktiven Form der Kreissynode angetan“, erzählt Riesenberg.

Der leitende Pfarrer zog ein zufriedenes Fazit nach der Tagung: „Kirche und Diakonie gehören zusammen.“ Sein Wunsch sei es, das Vertrauen zwischeneinander in den kommenden Monaten weiter zu vertiefen.