Gladbeck. Die RAG hat die aufwändige Sanierung der brennenden Moltkehalde in Gladbeck gestartet. Es ist nicht die erste Maßnahme, um der Glut beizukommen.

Der meiste Bewuchs ist bereits gerodet, Ende Januar soll die Westflanke der brennenden Moltkehalde an der B 224 in Gladbeck komplett freigeschnitten sein. Dann ist der Auftakt für die erneute Sanierung der seit langem problematischen Moltke-Bergehalde, der heißesten Halde Deutschlands, getan. Zwei weitere Schritte folgen, um dem Schwelbrand im Innern der Halde (an manchen Stellen bis zu 350 Grad heiß) beizukommen – insgesamt eine aufwändige Aktion und logistische Herausforderung, so RAG-Sanierungsmanager Ulrich Ostrawsky. „Das ist kein Kerze-Auspusten.“