Gladbeck. Ein Ehrenamt ist für manche Menschen in Gladbeck unattraktiv. Doch die Helfer werden gebraucht. Wie aktuell in den Hochwasser-Regionen.

Als Starkregen Städte in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz flutete und von der Bildfläche verschwinden ließ, waren sie da: Unzählige Freiwillige, die anpackten, um vollgelaufene Keller auszupumpen, Schlamm und Dreck wegzuschaufeln, Tränen zu trocknen. Auch Menschen aus Gladbeck waren und sind in der Not zur Stelle. Die Katastrophe entfesselt eine enorme Welle der Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung. Ein punktuelles Phänomen, das sich im Laufe der Zeit, wenn die schlimmsten Folgen des Hochwassers verebbt sind, wieder verflüchtigt? Oder können wir grundsätzlich auf ehrenamtliches Engagement bauen?