Gladbeck. Anwohner der Gladbecker Problemhalde befürchten, dass Kokereiabfälle verbrennen und so giftige Stoffe freigesetzt werden. Neue Messungen geplant.

Die Sorge bei Franz Kruse und weiteren Anwohnern der Moltkehalde ist weiterhin groß, dass von der seit vier Jahrzehnten im Innern aktuell bis mehr als 360 Grad heiß kokelnden Abraumhalde eine Gesundheitsgefahr ausgeht. Den Aussagen der RAG, dass durch die austretenden Gase nichts zu befürchten ist, traut der auch politisch aktive Bürger offenbar nicht. Kruse schaltete die Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Aufsichtsbehörde ein. Diese wolle jetzt immerhin weitere Schadstoffmessungen durchführen, informiert der Gladbecker.