Gladbeck. Die passive Überwachung reicht zur Sicherung nicht mehr aus. Der innere Haldenbrand hat sich verstärkt. Risse und rauchende Löcher sind zu sehen.

Zum ersten Mal hat die RAG Montan Immobilien jetzt in öffentlicher Sitzung des Gladbecker Umweltausschusses umfassend zum neuen Sachstand der im Inneren schwelenden Halde Graf Moltke berichtet. Im Juli war bekannt gegeben worden, dass sich die Aktivitäten im westlichen Haldenbereich verstärkt haben. Gegenüber dem bisher bekannten Wert, ist dort die Temperatur der eh’ schon am heißesten brennenden Halde Deutschlands um gut 100 auf 360 Grad angestiegen. Nach Berichten der WAZ und besorgten Anfragen aus der Politik sowie Bürgerschaft, bezogen jetzt Fachleute der RAG Stellung zum weiteren Verfahren.