Corona-Pandemie

Allerheiligen: Keine großen Andachten auf den Friedhöfen

Wegen Besuchseinschränkungen und Betretungsverboten in Krankenhäusern und Seniorenheimen können sich einige während der Corona-Pandemie nicht von sterbenden Angehörigen verabschieden. Zu Allerheiligen bietet die Propsteipfarrei St. Lamberti Grabsegnungen an.

Wegen Besuchseinschränkungen und Betretungsverboten in Krankenhäusern und Seniorenheimen können sich einige während der Corona-Pandemie nicht von sterbenden Angehörigen verabschieden. Zu Allerheiligen bietet die Propsteipfarrei St. Lamberti Grabsegnungen an.

Foto: Joachim Kleine-Büning / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Wegen der Corona-Pandemie wird es zu Allerheiligen in Gladbeck keine großen Andachten geben. Propsteipfarrei bietet Segnung von Gräbern an.

Zu Allerheiligen am kommenden Sonntag wird es aufgrund der Corona-Pandemie keine großen Andachten auf den Friedhöfen geben. Doch gerade in diesen besonderen Zeiten, in denen sich viele Menschen wegen Betretungs- und Besuchseinschränkungen nicht wie sonst üblich von sterbenden Angehörigen verabschieden konnten, ist uns ein gemeinsames Erinnern und Trauern ein noch stärkeres Anliegen, heißt es von der Propsteipfarrei St. Lamberti.

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Daher bieten Ehrenamtliche im Beerdigungsdienst und die Mitglieder des Pastoralteams gemeinsam an, die Gräber der Verstorbenen an Allerheiligen zu segnen und für individuelle Gespräche und Begegnungen zur Verfügung zu stehen. Zu folgenden Zeiten sind sie am 1. November auf den Friedhöfen erreichbar: Friedhof Gladbeck-Mitte: 15.30 bis 17 Uhr; Friedhof Gladbeck-Rentfort: 15 bis 16.30 Uhr; Friedhof Gladbeck-Brauck: 16 bis 17.30 Uhr. Eine Anmeldung zur Gräbersegnung ist nicht notwendig.

Die Heiligen Messen an diesem Sonntag finden zu den üblichen Zeiten der aktuellen Gottesdienstordnung unter den geltenden Hygienebestimmungen und mit der inzwischen gewohnten Teilnehmerbeschränkung statt, so die Propsteipfarrei.

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