Freibad-Bilanz

40.537 Schwimmer kamen diesen Sommer ins Gladbecker Freibad

40.537 Schwimmer kamen in diesem Sommer ins Freibad an der Schützenstraße. Etwas weniger als 2018, der Betreiberverein SV 13 ist aber zufrieden.

40.537 Schwimmer kamen in diesem Sommer ins Freibad an der Schützenstraße. Etwas weniger als 2018, der Betreiberverein SV 13 ist aber zufrieden.

Foto: Lutz von Staegmann / Funke Foto Services

Gladbeck.  Der SV 13 ist mit der Bilanz zufrieden. Die Zahlen von 2018 lassen sich aber nicht toppen. Am Samstag ist letzter Schwimmtag unter freiem Himmel.

Die Besucherzahl aus dem Spitzensommer des Vorjahres lässt sich zwar nicht toppen, trotzdem blickt Dieter Nock vom Betreiberverein SV 13 zufrieden auf die diesjährige Freibad-Saison zurück. 40.537 Schwimmer kamen von Mai bis Ende September in das Bad an der Schützenstraße, um dort ihre Bahnen zu ziehen. 2018 waren es 54.100. Der Supersommer des Vorjahres hatte „eine Menge guter Tage und war wirklich extrem gut“, erinnert Nock sich.

An den großen Erfolg konnte das Bad zwar nicht direkt anknüpfen, aber: „Wir haben schon mal weitaus schlechtere Jahre erwischt.“ Mehr Besucher seien natürlich immer schön, so Nock, aber: „Das können wir nicht beeinflussen, wir können die Sonne ja nicht ein- und ausschalten.“

Am Spitzen-Tag kamen 2700 Besucher

Mit 17.865 Besuchern war der Juni dieses Jahr der stärkste Monat. Im Mai lief die Saison nur schleppend an (970 Besucher), im Juli kamen 12.107 Gäste, im August 7867 und im September 1728. Die meisten Schwimmer der ganzen Saison an einem Tag wurden am 30. Juni gezählt: 2700. Das waren sogar mehr Gäste als beim Spitzen-Tag 2018 (2500 Besucher). Ab einer Besucherzahl von 1000 spricht der SV 13 von einem „guten Tag.“

Mindestens drei Tage hintereinander muss es richtig warm sein, bevor die Menschen zahlreich ins Freibad gehen, weiß Dieter Nock aus Erfahrung. „Dann halten sie die Hitze nicht mehr aus.“ Lassen die Temperaturen etwas nach, merkt der SV 13 das gleich. „Schon bei Werten um 28 Grad machen die Menschen lieber Ausflüge und fahren etwa in den Movie Park.“ Seit Anfang September herrscht nur noch Halbtagsbetrieb. „Denn da kommen höchstens 100 Gäste pro Tag“, weiß Nock.

Im Oktober wird die Außentoilette und die Außendusche saniert

Das Wittringer Freibad könne, wie die meisten Freibäder, keine ausgeglichene Bilanz erzielen. „Da müssten viel mehr Besucher kommen.“ Die Höhe der Einnahmen sei ausschlaggebend dafür, was der SV 13 im Bad investieren kann. Ab Oktober steht in diesem Jahr die Sanierung der Außentoilette und -dusche an. „Die Kosten dafür trägt aber die Stadt.“ Sie bezuschusst das Freibad.

Am kommenden Samstag ist letzter Schwimmtag unter freiem Himmel. Dann wird mit der Reparatur- und Umbauphase begonnen, voraussichtlich ab Montag wird schließlich die Traglufthalle aufgebaut. Auch der Trainingsbetrieb im Bad an der Schützenstraße ruht dann.

Die Hülle wiegt rund acht Tonnen

Der Aufbau der Traglufthalle ist ein Kraftakt. Rund acht Tonnen wiegt die gesamte Hülle, die über dem dann leergepumpte Becken mit viel Luft aufgeblasen wird. Nach einer Grundreinigung des Beckens und sobald das Wasser wieder eingelassen ist, müssen auch Startblöcke und Einrichtungsgegenstände wie Lampen angebracht werden.

Rund 10 bis 14 Tage später (den genauen Termin will der SV 13 noch bekannt geben) startet das Bad dann in den Winterbetrieb (Öffnungszeiten siehe Box) und die Schwimmer können unter der „Pelle“ ihre Bahnen ziehen. Das Wasser wird beheizt, die Temperatur liegt bei rund 26 Grad.

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