Zwangsarbeit in der Stadt

Der Bildhauer Gunter Demnig verlegte Stolpersteine zum Gedenken an ermordete und deportierte Juden vor dem Haus Bergmannstraße 43 in Gelsenkirchen-Ückendorf.

Der Bildhauer Gunter Demnig verlegte Stolpersteine zum Gedenken an ermordete und deportierte Juden vor dem Haus Bergmannstraße 43 in Gelsenkirchen-Ückendorf.

Foto: Olaf Ziegler / Funke Foto Services GmbH

17 Stolpersteine wurden am Donnerstag verlegt. Zehn an der Bergmannstraße 43 (Familien Heymann und Löwenstein), drei an der Bochumer Straße 92 (Familie Buchthal), einer an der Hedwigstraße 1 (Dr. Samuel Hocs) und drei an der Buer-Gladbecker-Straße 12 (Caro).

Zum Abschluss kam eine Stolperschwelle dazu vor dem Polizeipräsidium – in Gedenken an über 40.000 Zwangsarbeiter in der Stadt. Im Gebäude saß einst die Gestapo. „Die verwaltete die Zwangsarbeit und inhaftierte hier auch die Menschen“, weiß Heike Jordan. Info: stolpersteine-gelsenkirchen.de