Reformationsjubiläum

Zu Pfingsten Führung und Lesungen in der Bleckkirche

Schmuckstück im Altarraum: der Grimberger Altar. 

Foto: Martin Möller

Schmuckstück im Altarraum: der Grimberger Altar. 

Gelsenkirchen.   2017 feiern die protestantischen Kirchen ihr 500-jähriges Bestehen: In der Bleckkirche steht das Pfingstwochenende im Zeichen der Reformation.

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Im Jahr des Reformationsjubiläums setzt die Bleckkirche an der Zoom-Erlebniswelt Zeichen in Wort und Bild: In diesem Jahr feiern die protestantischen Kirchen ihr 500-jähriges Bestehen. 1517 nagelte Martin Luther seine berühmten 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg und entfacht eine kulturelle Revolution, die bis heute nachwirkt.

Das letzte mal findet am Pfingstsonntag von 15 bis 18 Uhr die öffentliche Bibellesung statt. Auf dem Programm steht die Apostelgeschichte nach Lukas, die ausgehend von der Ausschüttung des Heiligen Geistes an Pfingsten von den ersten Schritten der jungen Christengemeinde erzählt.

40minütige Führung zur Geschichte der Bleckkirche

Für alle, die an näheren Informationen interessiert sind, besteht am Pfingstmontag um 15 Uhr die Möglichkeit, an einer 40minütigen Führung zur Geschichte der Bleckkirche teilzunehmen. Pfarrer Thomas Schöps, zuständig für die Kulturarbeit an der Bleckkirche wird referieren und vor allem zur kunst- und religionsgeschichtlichen Bedeutung des Grimberger Altars sprechen. Der Altar gehört zu den bedeutendsten historischen Kunstwerken im Stadtgebiet Gelsenkirchens. Er stand bis 1738 in der Schlosskapelle des Schlosses Grimberg.

Ein kulturgeschichtliches Kleinod

Mitte des 16. Jahrhunderts erreicht die Reformation auch das Gebiet der heutigen Stadt Gelsenkirchen. Ritter Heinrich von Knipping zu Grimberg war einer der ersten lutherischen Adligen der Region. Er ein einzigartiges kulturgeschichtliches Kleinod hinterlassen: den Grimberger Altar von 1574.

Arbeiten eines polnischen Digital-Fotokünstlers

Über die Pfingstfeiertage hat die ab 1735 erbaute Bleckkirche, in die der Grimberger Altar nach ihrer Errichtung überführt wurde, darum wieder ihre Pforten geöffnet. Zwischen 12 und 18 Uhr lädt Gelsenkirchens älteste evangelische Kirche zur Besichtigung ein. Zu sehen ist auch immer noch die Ausstellung mit Arbeiten des polnischen Digital-Fotokünstlers Christoph Woloszyn.

Der Eintritt für Besuch und Führung in der „Kirche der Kulturen“ an der Bleckstraße ist frei.

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