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Zoom Gelsenkirchen: Das müssen Zoo-Besucher beachten

Ein paar Tage werden sich Besucher der Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen noch gedulden müssen. In der Zwischenzeit gibt es ein ungewöhnliches Beschäftigungsprogramm im Zoo: Tierpflegerin Kerstin Möllers geht mit Rentierdame Holly zu den Robben.

Ein paar Tage werden sich Besucher der Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen noch gedulden müssen. In der Zwischenzeit gibt es ein ungewöhnliches Beschäftigungsprogramm im Zoo: Tierpflegerin Kerstin Möllers geht mit Rentierdame Holly zu den Robben.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen.  Ab Montag dürfen Zoos dürfen wieder öffnen. Das müssen die Besucher der Gelsenkirchener Zoom Erlebniswelt in Zukunft beachten.

Aufatmen in der Gelsenkirchener Zoom Erlebniswelt: Am Freitagabend hat die Landesregierung mitgeteilt, dass Zoos, Tierparks, Museen und botanische Gärten ab Montag, 4. Mai, wieder öffnen dürfen – wenn sie gewährleisten, dass die Besucher einen Mindestabstand von 1,50 Meter einhalten.

„Noch ist aber unklar, wie die Auflagen aussehen, um den Zoo wieder zu öffnen. Zuständig für uns ist die Stadt Gelsenkirchen. Wir hoffen auf weitere Details am Montag“, teilte Zoo-Direktor Hendrik Berendson auf Anfrage mit. Er schließt aus, dass die Zoom-Erlebniswelt bereits am 4. Mai wieder öffnet. Das sei zu kurzfristig. Berendson rechnet frühestens für Mittwoch damit, dass die Zoo-Tore wieder öffnen: „Einen Betrieb wie die Zoom Erlebniswelt lässt sich nicht einfach so über Nacht hochfahren“, sagte Berendson. Schließlich müssten sämtliche Mitarbeiter genau instruiert werden, darunter auch das Reinigungspersonal.

Zoom Gelsenkirchen: Zoodirektor rechnet nicht mit einer Maskenpflicht für Besucher

Schon seit Wochen bereitet sich der Zoo auf einen möglichen Neustart vor. Wie in Supermärkten sollen auch im Zoom Abstandshalter in publikumsstarken Bereichen aufgeklebt werden, etwa am Eingang und vor den Zugängen der jeweiligen Erlebniswelten. Darüber hinaus soll es ein Besucher-Leitsystem geben. „Wir gehen außerdem fest von einer Begrenzung der Besucherzahl aus und werden das durch verstärkten Personaleinsatz kontrollieren“, sagte Berendson. Das gelte sowohl für den Zoo insgesamt als auch die einzelnen Themenwelten im Zoo. „Wir werden genau im Blick haben, dass es nirgends zu voll wird“, sicherte der Berendson zu.

Der Zoo-Chef rechnet aber nicht mit einer Maskenpflicht für die Besucher: „Für unsere Erlebniswelten unter freiem Himmel wird das sicherlich nicht notwendig sein. Ob eine Maskenpflicht für geschlossene Bereiche wie das Tropenhaus gilt, ist eine der offenen Fragen, die wir nun klären.“

Spielplätze im Zoo sollen analog zu den öffentlichen Spielplätzen öffnen

Die zahlreichen Spielplätze in dem Gelsenkirchener Zoo sollen ab Donnerstag ebenso wie alle anderen Spielplätze in NRW öffnen. „Da hier an die Verantwortung der Eltern appelliert wird, können auch wir unsere Spielplätze wieder öffnen“, sagte Berendson.

Bei den Zoobesuchern beliebte Sonderveranstaltungen wie etwa Tierfütterungen und Tierpfleger-Gespräche werde es vorerst nicht geben, sagte der Zoo-Chef: „Wir wollen Verdichtungspunkte vermeiden und dadurch gewährleisten, dass sich die Besucher und auch unsere Angestellten zu nahe kommen.“

Bis die Besucher zurück sind, hat sich das Zoom-Team für seine Tiere ein besonderes Beschäftigungsprogramm ausgedacht: Rentierdame Holly etwa besuchte am Donnerstag die Robben.

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