Wirtschaft

XXL-Garagenpark in Gelsenkirchen: Sondersitzung beantragt

Streit um ein Gewerbegebiet in Gelsenkirchen: Bagger haben bereits die alte Schlosserei Am Dördelmannshof 5 in Gelsenkirchen-Ückendorf abgerissen. Ein Garagenpark soll auf der Fläche errichtet werden.  Jetzt wurde deswegen eine Sondersitzung der Bezirksvertretung Süd beantragt.

Streit um ein Gewerbegebiet in Gelsenkirchen: Bagger haben bereits die alte Schlosserei Am Dördelmannshof 5 in Gelsenkirchen-Ückendorf abgerissen. Ein Garagenpark soll auf der Fläche errichtet werden. Jetzt wurde deswegen eine Sondersitzung der Bezirksvertretung Süd beantragt.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen-Ückendorf.  Wegen des geplanten Garagenparkes in einem Gelsenkirchener Gewerbegebiet hat die CDU eine Sondersitzung der Bezirksvertretung Süd beantragt.

Der geplante XXL-Garagenpark im Gelsenkirchener Süden hat eine Debatte ausgelöst. Die CDU-Bezirksfraktion hat nach der Berichterstattung dieser Zeitung über die Pläne eines Bochumer Investors für das Gewerbegebiet Am Dördelmannshof in Ückendorf eine Sondersitzung der zuständigen Bezirksvertretung Süd beantragt.

CDU wird der Gelsenkirchener Stadt fehlerhafte Informationspolitik vor

Auf Grundlage des Zeitungsberichtes wirft die CDU-Bezirksfraktion der Stadtverwaltung „eine fehlerhafte oder zumindest unvollständige Informationspolitik“ vor. Die Kritik richtete sich insbesondere an die Adresse der Wirtschaftsförderung. Bedenke man die allgemeine wirtschaftliche Lage in Gelsenkirchen, so der Vorsitzende der CDU-Bezirksfraktion Henning Voß, „wäre das ‘Verschrecken’ von Investoren nicht im öffentlichen Interesse“. Darüber hinaus hat die Union die Fachverwaltung gebeten, den potenziellen Investor ebenfalls zur Sitzung einzuladen.

Potenzieller Investor im Gelsenkirchener Stadtsüden ist der Bochumer Immobilienunternehmer Oguzhan Can. Er will auf dem 12.220 Quadratmeter umfassenden Grundstück Am Dördelmannshof 220 XXL-Garagen errichten. Investitionsvolumen: rund fünf Millionen Euro. Can zufolge ist das Bauvorhaben auf ausdrücklichen Wunsch von Stadt und Wirtschaftsförderung Gelsenkirchen hin entstanden. Seinen oder seine Gesprächspartner nannte er aber nicht.

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