Existenzgründung

„Wenn ihr eine Idee habt, setzt sie um!“

Jutta Beyrow  von der B3 Business-Beratung, Stephanie Olbering (Vorstand Sparkasse), Ministerin Scharrenbach und Bürgermeisterin Martina Rudowitz diskutierten über die Chancen von Frauen in der Selbstständigkeit.

Foto: Cornelia Fischer

Jutta Beyrow von der B3 Business-Beratung, Stephanie Olbering (Vorstand Sparkasse), Ministerin Scharrenbach und Bürgermeisterin Martina Rudowitz diskutierten über die Chancen von Frauen in der Selbstständigkeit. Foto: Cornelia Fischer

Gelsenkirchen.   Angela Koszewa aus Gelsenkirchen macht Frauen Mut, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Erfolgreiche Unternehmerinnen stellen aus.

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Soll ich Unternehmerin werden? Diese Frage stellten sich etwa 100 Frauen in der Sparkasse in Buer. Zu Eröffnung der Wanderausstellung „Mutig.Clever.Gründerin! – Erfolgsgeschichten unterwegs!“ hatte sich eine hochkarätig besetzte Gesprächsrunde eingefunden. Ina Scharenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Referatsleiterin Birgit Werhöfer, Sparkassen-Vorstandsmitglied Stephanie Olbering und Bürgermeisterin Martina Rudowitz diskutierten über Chancen von Frauen bei der Existenzgründung.

Existenzgründerinnen werden intensiv betreut

Angela Koszewa, Gründerin der Unternehmen NONOMO und Fidella, begeisterte die Anwesenden durch ihren „Erlebnisbericht“ von der Unternehmensgründung bis zum Verkauf. Sie verkaufte ihre Unternehmen aus dem gleichen Grund, aus dem sie diese gegründet hat „Ich wollte mehr für meine Kinder da sein“, so die agile Self-Made Frau. Frauen gibt sie mit auf den Weg: „Seid mutig, wenn ihr eine Idee habt, setzt sie um.“ Nach dem erfolgreichen Unternehmensverkauf gönnt sie sich erst einmal ein Jahr Pause, bevor sie weitere Projekte angeht.

Man ist flexibel, kann Familie und Beruf vereinbaren

In ihrem Grußwort unterstrich die Ministerin, dass auch sie in Unternehmensgründungen große Chancen für Frauen und Gesellschaft sehe. Auch Stephanie Olbering machte Mut für den Schritt in die Selbstständigkeit: Die Sparkasse betreue Existenzgründerinnen über Jahre intensiv, von der ersten Idee bis zu Investitionen ins Wachstum der Firma. Die zwölf portraitierten Unternehmerinnen in der Wanderausstellung standen den Besucherinnen Rede und Antwort. „Es sollten viel mehr Frauen den Schritt in die Selbstständigkeit wagen“, sagte Jennifer Kiehl, die sich 2014 als Physiotherapeutin selbstständig gemacht hat. „Man ist viel flexibler und kann Familie und Beruf vereinbaren. Ich gehe jeden Morgen fröhlich zur Arbeit.“

Kampagne lautet: „Mutig, Clever. Gründerin.“

Die Wanderausstellung wird noch bis zum 15. Dezember während der Geschäftszeiten in den Räumen der Sparkasse Buer zu sehen sein. In der Hauptstelle ist die Ausstellung im Januar zu sehen. Im kommenden Jahr wird die Kampagne „Mutig. Clever. Gründerin!“ weitergeführt. Das Programm ist in allen Startercentern und auf der Internetseite www.mutig-clever-gründerin.de erhältlich. Auch das Ministerium unterstützt angehende Gründerinnen. Konzeption und Umsetzung erfolgen in der Region über die B3-Beyrow Business Beratung sowie die regionalen Startercenter des Kreises Recklinghausen, Bottrop und der IHK Nord Westfalen/Stadt Gelsenkirchen.

Ausstellung über Erfolgsgeschichten

Etwa 100 Unternehmer-, Gründerinnen und Multiplikatoren fanden sich in der Sparkasse Buer zur Diskussion zum weiblichen Unternehmertum und zur Eröffnung der Ausstellung ein.


Die Ausstellung ist bis zum 15. Dezember in der Sparkasse an der Nienhofstraße 1-5 in Buer und dann in der Hauptstelle am Neumarkt zu sehen.

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