Stadtumbau

Weitere Wege für Fußgänger an der Baustelle Ebertstraße

Durchgang verboten: Mit Verkehrsschildern und mehreren Reihen Sperrzäunen wurde der Baustellenbereich an der Ebertstraße  in Gelsenkirchen abgetrennt.

Durchgang verboten: Mit Verkehrsschildern und mehreren Reihen Sperrzäunen wurde der Baustellenbereich an der Ebertstraße in Gelsenkirchen abgetrennt.

Foto: Jörn Stender / WAZ

Gelsenkirchen-Altstadt.  Der Stadtumbau an der Gelsenkirchener Ebert- und Vattmannstraße geht in die letzte Phase. Fußgänger müssen weitere Wege machen –zur Sicherheit.

Rot-weiße Sperrzäune in langen Linien, dazu Verkehrsschilder, die in größerer Zahl deutlich machen, dass hier ein „Verbot für Fußgänger“ gilt und bitteschön die Straßenverkehrsordnung einzuhalten sei: An der Baustelle Ebertstraße haben Stadt und Baufirmen aufgerüstet, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Der Übergang Vattmann-/Von Oven-Straße wurde nicht nur optisch massiv abgeriegelt, Fußgänger werden etwas abseitig über eine provisorische Bauampelanlage geführt. Zwischendurch kreuzen Autos auf einer Behelfsspur, läuft der Baustellenbetrieb.

Straßenbauarbeiten neben dem Hans-Sachs-Haus haben Anfang Juni begonnen

So ist die Situation Mittwoch um die Mittagszeit. Am Dienstag wurden Fakten geschaffen – und Fußgänger ausgesperrt. Die Straßenbauarbeiten auf der Vattmannstraße haben Anfang Juni begonnen. Seitdem gilt dort auch eine Einbahnstraßenregelung: In den etwa vier Monaten Bauzeit kann die Vattmannstraße nur in Richtung Von-Oven-Straße befahren werden. Der Kreuzungsbereich Vattmann-/Ebertstraße sollte eigentlich erst später gesperrt werden. Doch dann stellte die Stadt fest, dass – zum Großteil durch Passanten – die Verkehrsregeln massiv missachtet wurden. Sprich: Sie liefen in und durch die Baustelle. Die Zufahrt zur nördlichen Ebertstraße wurde daraufhin früher als geplant gekappt. Über eine Optimierung der Verkehrslösung, heißt es im Stadtumbaubüro, werde diese Woche noch beraten.

Begrünung der Haltestellendächer eingesät

Rundum sind die Baufortschritte deutlich sichtbar: Momentan läuft der Umbau der Park- und Spielflächen sowie der Vattmannstraße. Die Bereiche um die Haltestellen sowie zwischen Bildungszentrum und ELE-Gebäude sind zum Großteil fertiggestellt. Die Begrünung der Haltestellendächer ist eingesät. Um die Metallsitzbänke und Mülleimer herum sieht es an den Haltestellen allerdings schon wieder traurig aus: Verschmutzte Steinplatten, verschmierte Scheiben, ein zertrümmertes Glasfeld, Kippen-Friedhöfe...

Die Rasenwellen und Wege wurden modelliert

Die künftigen Rasenwellen neben der Stadtbahnzufahrt sind modelliert, ebenso Teile der neuen Parkanlage am Versorgungsamt. Die Vorbereitungen der für die zweite Augustwoche geplanten Asphaltierungsarbeiten laufen laut Stadtumbaubüro. Die Schotterschicht der künftigen Fahrbahn ist zum Großteil hergestellt, die Abgrenzung durch die Randsteine ist ebenfalls schon deutlich erkennbar. Ab voraussichtlich 29. Juli wird dann die Ebertstraße in Richtung Heinrich-König-Platz für etwa zwei Wochen gesperrt, damit die Arbeiten auch im Kreuzungsbereich Vattmannstraße / Ebertstraße vorgenommen werden können. Die Zufahrt in anliegende Bereiche kann dann nur über die Mulvanystraße erfolgen.

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