Verdi-Streikaufruf

Warnstreiks: Gelsenkirchen erwartet keine Kita-Schließungen

Der von Verdi geplante Warnstreik - hier ein Foto von einer Kundgebung 2019 auf dem Heinrich-König-Platz in Gelsenkirchen - trifft besonders ÖPNV-Nutzer. Inwieweit in Gelsenkirchen die Stadtverwaltung, Gelsendienste oder Kitas betroffen sind, ist unklar. 

Der von Verdi geplante Warnstreik - hier ein Foto von einer Kundgebung 2019 auf dem Heinrich-König-Platz in Gelsenkirchen - trifft besonders ÖPNV-Nutzer. Inwieweit in Gelsenkirchen die Stadtverwaltung, Gelsendienste oder Kitas betroffen sind, ist unklar. 

Foto: Jana Tessaring / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen.  Gelsenkirchen liegen keine Hinweise auf gezielten Ausstand an einer Einrichtung vor. ADAC ermuntert Pendler, Homeoffice zu machen.

Vor einem Verkehrschaos mit Staus und langen Wartezeiten warnt der ADAC wegen des angekündigten Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr am Dienstag, 29. September: Dies sei programmiert, wenn viele ÖPNV-Pendler aufs Auto umsteigen.

Stattdessen empfiehlt der ADAC, einen Homeoffice-Tag zu machen, zumindest aber Stoßzeiten zu vermeiden und antizyklisch zu fahren. Für kürzere Strecken sei das Fahrrad eine gute Alternative.

Gelsenkirchener Stadtsprecher: Gegebenenfalls müssen Kitas improvisieren

Die Schließung von kompletten Kitas wegen des Streikaufrufs der Gewerkschaft Verdi fürchtet die Stadt nicht. „Uns liegen darauf keine konkreten Hinweise vor“, so Sprecher Jan Totzek. Völlig auszuschließen sei ein solcher Fall aber nicht. Dann müsse improvisiert werden - Alltag in Coronazeiten.

Ähnlich sei die Situation in der Kern-Verwaltung: „Wir wissen zwar, dass Verdi einige Beschäftigte gezielt zum Streik aufgefordert hat, gehen aber nicht davon aus, dass es zu großen Einschränkungen im Publikumsverkehr kommt“, so Totzek.

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