Umwelttheater

Wackelkontakt mit Kabelsalat – ein interaktives Theaterstück

Im  interaktiven Kindertheaterstück „Wackelkontakt mit Kabelsalat“ leiden die  Elektrogeräte unter Linus´ verschwenderischer Behandlung.

Im interaktiven Kindertheaterstück „Wackelkontakt mit Kabelsalat“ leiden die Elektrogeräte unter Linus´ verschwenderischer Behandlung.

Foto: Thomas Gödde

Gelsenkirchen.   Beim Umwelttheater auf Consol lernen Grundschüler den sparsamen Umgang mit Energie. Eine Veranstaltung im Rahmen von „Klimaschutz macht Schule“.

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Rund 800 Gelsenkirchener Schüler aus 12 verschiedenen Grund- und Förderschulen werden sich in diesen Tagen das Umwelttheaterstück „Wackelkontakt mit Kabelsalat“ im Theater auf Consol anschauen. Im Rahmen von „Klimaschutz macht Schule“ – ein Projekt, das seit bald 20 Jahren mit mittlerweile fast 50 Gelsenkirchener Schulen läuft, sollen vor allem die Jüngsten spielerisch an umweltrelevante Themen heran geführt werden. Frei nach dem Motto „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr...“, erhoffen sich alle Beteiligten, dass die Kinder für den Klima- und Umweltschutz sensibilisiert werden und ihre Erfahrungen bzw. das neu gewonnene Wissen auch mit nach Hause tragen.

In dem interaktiven Theaterstück, das das Umwelt-Theater „Unverpackt“ aus Bonn schon lange im Programm hat, geht es um Linus, der sehr verschwenderisch mit seinen elektronischen Geräten umgeht.

Schon lange leiden Karl Kühl, der Kühlschrank, Laila Lampe und ihre Freunde Herd, Heizung und Föhn unter der schlechten Behandlung ihres Besitzers Linus. Eines Tages bekommen sie Besuch von Ricky Riesenmaus. Sie erzählt ihnen von ihren Erlebnissen im Kohlekraftwerk und ihren Erfahrungen mit Strom und Energie. Die Geräte erkennen, dass Linus Verhalten nicht nur für sie alleine ein großes Problem ist und beschließen, die Wohnung heimlich zu verlassen...

Das Besondere an dem Theaterstück: Es ist interaktiv angelegt und bezieht das junge Publikum mit ein. Für die Schülerinnen und Schüler entsteht ein enger Bezug zum Stück. Auf amüsante und spielerische Weise werden sie an das Thema Energiegewinnung und -verbrauch herangeführt und „ganz nebenbei“ erlernen sie Verhaltensweisen zum Energiesparen, die sie in der Schule und zu Hause anwenden können. Und genau das sei das Ziel, sagen Dr. Thomas Bernhard vom Referat Umwelt der Stadt Gelsenkirchen, und Bettina Baron, Diplom-Biologin und Organisatorin der Theaterreisen.

„Die Kinder sollen frühzeitig lernen, wie wichtig es ist, Ressourcen zu sparen und damit nachhaltig etwas für die Umwelt aber auch für den Geldbeutel zu tun“, so Bernhard. „ Durch den daraus resultierenden Erfolg - bei „Klimaschutz macht Schule“ – erhalten die Schulen dann jedes Jahr einen Anteil der Energieeinsparungen als Motivationsprämie zur freien Verwendung.“

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