Razzia

Viele Verstöße in Gelsenkirchener Shisha-Bars festgestellt

Mit einem Großaufgebot wurden Shisha-Bars und Dönerläden in Gelsenkirchen kontrolliert

Mit einem Großaufgebot wurden Shisha-Bars und Dönerläden in Gelsenkirchen kontrolliert

Foto: Oliver Mengedoht

Gelsenkirchen.   Mit einem Großaufgebot haben die Behörden in Gelsenkirchen Shisha-Bars und Döner-Läden kontrolliert. Entdeckt wurde dabei einiges.

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Polizei, Lebensmittelkontrolle, Gewerbeaufsicht, Kommunaler Ordnungsdienst (KOD), Verkehrsüberwachungsdienst (VÜD), Stadtkasse und zwei Schornsteinfeger. Mit einem Großaufgebot haben die Behörden in Gelsenkirchen am Mittwochabend Shisha-Bars und Dönerläden in der Stadt kontrolliert. Durch solche Kontrollen, sagt ein Polizeisprecher, soll ein Beitrag zur Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Gelsenkirchener Bevölkerung geleistet werden.

Vier Öfen versiegelt - 113 Dosen Tabak beschlagnahmt

Zumindest zeigen sie Bar- und Ladenbetreibern, dass sie sich an gesetzliche Regelungen halten müssen. Bei zwei Betrieben muss künftig die Preisauszeichnung (außen) nachgebessert werden. Vier Öfen wurden nach Kontrolle durch die Schornsteinfeger versiegelt, in einem Betrieb war die Abluft unzulässig, in einem anderen Betrieb wurden die Shishas „abgeräumt“, da dort Tabak verwendet wurde. Die Polizei beschlagnahmte in mehreren Betrieben insgesamt 113 Dosen Tabak für den Zoll

Die Lebensmittelüberwachung verhängte Verwarnungsgelder unter anderem wegen nicht gekennzeichneter Lebensmittel, Unsauberkeit und Verstöße gegen die Pfandkennzeichnungspflicht. Die Stadtkasse fand in einem Betrieb drei nicht angemeldete Geldspielgeräte vor. Der so genannte „Vollstreckungsaußendienst“ der Stadtkasse kassierte bei dem Einsatz Bußgelder sowie Gebühren und pfändete in einem Betrieb auch „Sachmittel“.

Draußen gab es „Knöllchen“ für Falschparker

Auch einige Kunden gerieten ins Visier der Behörden. Insgesamt wurden 17 Raucher verwarnt und sechs Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Nichtraucherschutzgesetzes eingeleitet. Teilweise richteten sich diese Verfahren auch gegen Barbetreiber. Für manchen Besucher wurde es anschließend noch ein wenig teurer. Er fand an seinem falsch geparkten Auto ein Knöllchen oder gleich gar kein Auto mehr. Der Verkehrsüberwachungsdienst verhängte bei dem Einsatz insgesamt 17 Verwarnungen gegen Falschparker. Ein Fahrzeug wurde abgeschleppt.

Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte verteilt auf zwei Teams an dem Einsatz beteiligt. Kontrolliert wurden sieben Betriebe. Probleme gab es nach Auskunft der Polizei nicht. Der Einsatz, heißt es, sei „ruhig und ohne weitere Besonderheiten“ verlaufen.

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