Polizei Gelsenkirchen

Verkehrskontrolle eskaliert: Gelsenkirchener (33) rastet aus

Eine nächtliche Verkehrskontrolle der Gelsenkirchener Polizei im Stadtteil Bulmke-Hüllen eskalierte in der Nacht auf Mittwoch.

Eine nächtliche Verkehrskontrolle der Gelsenkirchener Polizei im Stadtteil Bulmke-Hüllen eskalierte in der Nacht auf Mittwoch.

Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Eigentlich wollten Polizisten nur einen Autofahrer anhalten, der bei Schnee und Glätte zu schnell unterwegs war. Doch die Situation eskalierte.

Eine Verkehrskontrolle von Gelsenkirchener Polizisten eskalierte in der Nacht auf Mittwoch in Bulmke-Hüllen: Gegen 1.40 Uhr war den Beamten auf der Florastraße ein Autofahrer aufgefallen, der trotz Schneefalls und Glätte ordentlich aufs Gaspedal gedrückt hatte. Die Beamten folgten dem Fahrzeug bis zum Gabelskamp. Doch das Gespräch zu verkehrserzieherischen Zwecken geriet laut Polizei dann direkt außer Kontrolle.

Verboten: Kontrollierter Autofahrer zeichnete Geschehen mit dem Handy auf

Die Beamten wollten den 33-jährigen Mann eigentlich für ein den Witterungsbedingungen angepasstes Fahrverhalten sensibilisieren. Doch dieser verhielt sich gleich unhöflich und aufbrausend. Einer allgemeinen Verkehrskontrolle versuchte sich der Gelsenkirchener zu entziehen. Er schrie laut Polizeibericht herum, zeichnete das Geschehen verbotenerweise mit Mobiltelefonen auf und versuchte, in ein Haus zu flüchten. Nur mit Hilfe körperlicher Gewalt gelang es den Beamten, die Kontrolle dann doch durchzuführen. Dabei kam auch Pfefferspray zum Einsatz.

Statt des klärenden Gesprächs erwartet den Mann nun ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und der unerlaubten Aufzeichnung des vertraulichen Wortes. Dazu kommt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Fahrens mit unangepasster Geschwindigkeit.

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