Tarifstreit

Verdi Gelsenkirchen fordert mehr Geld im öffentlichen Dienst

Die Jugend-Vertreterinnen Dana Wilimzik und Genna Di Febo sowie Gewerkschaftssekretärin Andrea Bornemann (v.l.) stehen am Montag bei der „aktiven Mittagspause“ vor dem Hans-Sachs-Haus.

Die Jugend-Vertreterinnen Dana Wilimzik und Genna Di Febo sowie Gewerkschaftssekretärin Andrea Bornemann (v.l.) stehen am Montag bei der „aktiven Mittagspause“ vor dem Hans-Sachs-Haus.

Foto: Hendrik Niebuhr

Gelsenkirchen.   Bei der „aktiven Mittagspause“ vor dem Hans-Sachs-Haus macht Verdi auf die Forderungen aufmerksam. Nächste Woche könnte es eine Demo geben.

Im Rahmen der Tarifrunde der Länder 2019 hat die Gewerkschaft Verdi am Montag die Angestellten des öffentlichen Dienstes vor dem Hans-Sachs-Haus zur „aktiven Mittagspause“ aufgerufen. Am Mittwoch und Donnerstag steigt in Potsdam die nächste Verhandlungsrunde, nachdem konkrete Ergebnisse am ersten Termin vor zwei Wochen ausgeblieben waren.

Verdi fordert unter anderem einen Anstieg von sechs Prozent bei den Löhnen der Arbeitnehmer, mindestens aber 200 Euro pro Monat mehr. Die Bezüge von Beamtenanwärtern sollen um 100 Euro steigen. Die Auszubildenden sollen zudem den gleichen Urlaubsanspruch wie die Beschäftigten erhalten.

Besoldung ist „kein Spiel“

Mit so genannten „Forderungswürfeln“ machten Gewerkschaftssekretärin Andrea Bornemann und ihre Kollegen interessierte Passanten auf ihre Forderungen aufmerksam. „Es ist kein Spiel. Die Besoldung soll nicht ausgewürfelt werden“, sagte Bornemann.

Sollten die Verhandlungen in Potsdam ergebnislos bleiben, ist in der kommenden Woche ein größerer Demonstrationszug geplant. Voraussichtlich am Mittwoch (13.).

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