Tödliche Schüsse & Demo

Tödliche Schüsse: Demo vor Gelsenkirchener Polizeiwache Süd

Die tödliche Schüsse fielen am 5. Januar vor Polizeiwache Süd an der Wildenbruchstraße in Gelsenkirchen. Ein Mann mit einem Messer hatte Polizisten angegriffen.

Die tödliche Schüsse fielen am 5. Januar vor Polizeiwache Süd an der Wildenbruchstraße in Gelsenkirchen. Ein Mann mit einem Messer hatte Polizisten angegriffen.

Foto: Foto: Kimerlis

Gelsenkirchen-Bulmke-Hüllen.  Nach den tödlichen Schüssen eines Polizisten auf einen Messerangreifer hat es vor einer Polizeiwache in Gelsenkirchen eine Demonstration gegeben.

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Nach den tödlichen Schüssen eines Polizisten auf einen bewaffneten Angreifer am Sonntag, 5. Januar 2020, hat es vor der Polizeiwache Süd am Samstag, 11. Januar, eine Demonstration gegen Polizeigewalt gegeben.

Nach Auskunft von Polizeisprecher Christopher Grauwinkel haben sich am Samstagnachmittag „in der Spitze bis zu 50 Personen“, vor dem Polizeigebäude an der Wildenbruchstraße versammelt, um gegen Polizeigewalt und Schusswaffengebrauch zu protestieren. Die Kundgebung sei von 14 bis 16 Uhr angemeldet gewesen, so Grauwinkel weiter, besondere Vorkommnisse habe es nicht gegeben. Angemeldet hatte den Protest laut Polizei der gemeinnützige Verein „Türkiye Sevdalilari Wuppertal“.

Am Sonntag zuvor, 5. Januar, hatte ein mit einem Messer bewaffneter Gelsenkirchener Polizisten vor der Wache angegriffen. Ein Beamter schoss viermal, die Verletzungen waren tödlich. Im Zuge dessen ist eine Diskussion um die Verwendung von sogenannten Tasern entstanden, mit denen Angreifer per Elektroschock außer Gefecht gesetzt werden können.

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