Schlägerei

Streit am Bahnhof: Schalke-Fan mit Flasche am Kopf verletzt

Beamte der Bundespolizei am Hauptbahnhof in Gelsenkirchen.

Beamte der Bundespolizei am Hauptbahnhof in Gelsenkirchen.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen.  Am Gelsenkirchener Bahnhof ist ein Streit zwischen Schalke-Fans und einem weiteren Mann eskaliert. Einer der Fans wurde dabei schwer verletzt.

In einen Streit mit einer Gruppe von Fußballfans ist ein 33-Jähriger am Gelsenkirchener Hauptbahnhof geraten. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag, also im Anschluss an das Hochrisikospiel zwischen Schalke und Dynamo Dresden. Bei dem Streit schlug der Mann aus Gelsenkirchen mit einer Glasflasche mehrmals auf einen Halterner ein. Bundespolizisten nahmen den Angreifer wenige Minuten später fest. Das teilte die Polizei am Montagmorgen mit.

Gegen 0.30 Uhr alarmierten Zeugen im Hauptbahnhof Gelsenkirchen eine Streife der Bundespolizei. Auf dem Bahnsteig soll der 33-Jährige mit einer Gruppe junger Schalkefans in eine Auseinandersetzung geraten sein. Plötzlich habe der Gelsenkirchener aus seinem Gepäck eine Glasflasche gezogen und mit dieser die Gruppe angegriffen. Bei dem Streit soll es augenscheinlich aber nicht um Fußball gegangen sein, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Montag auf Nachfrage klarstellte.

Fußballfan aus Haltern am See nach Schlag mit Glasflasche verletzt

Ein 32-Jähriger aus Haltern am See soll noch mit Tritten versucht haben, den Angreifer auf Distanz zu halten, bis er von einem Schlag mit der Flasche am Kopf getroffen wurde. Augenblicklich sei der Geschädigte zu verletzt zu Boden gesunken.

Mitglieder der Gruppe riefen Polizisten im Bahnhof um Hilfe. Diese nahmen den flüchtenden und sich wehrenden Tatverdächtigen fest und brachten ihn zur Wache. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Zu seinem gesundheitlichen Zustand konnte die Polizei am Montagmorgen noch keine weiteren Angaben machen.

Der mit fast 1,5 Promille alkoholisierte Aggressor wollte sich zu seinem Verhalten nicht weiter äußern. Er soll im Laufe des Montags vernommen werden. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

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