Konzert

Starpianist Martin Stadtfeld zu Gast im Musiktheater

Der Pianist Martin Stadtfeld ist am Montagabend Stargast des 9. Sinfoniekonzertes der Neuen Philharmonie Westfalen im Musiktheater im Revier.

Foto: Volker Hartmann

Der Pianist Martin Stadtfeld ist am Montagabend Stargast des 9. Sinfoniekonzertes der Neuen Philharmonie Westfalen im Musiktheater im Revier. Foto: Volker Hartmann

Gelsenkirchen.   Für das letzte Sinfoniekonzert der laufenden Saison hat sich die Neue Philharmonie Westfalen Schützenhilfe aus der Nachbarstadt gesichert. . .

Ein Weltklasse-Pianist gastiert zum Abschluss der Sinfoniekonzert-Saison der Neuen Philharmonie Westfalen im 9. Konzert: Martin Stadtfeld spielt am kommenden Montag, 19. Juni, um 19.30 Uhr im Großen Haus des Musiktheaters Werke von Mozart.

Musik - nicht von dieser Welt

Zum Abschluss der Jubiläums-Spielzeit, gesponsert von der Sparkasse, gehen Generalmusikdirektor Rasmus Baumann und die Neue Philharmonie noch einmal in die Vollen: Im 9. Sinfoniekonzert mit dem Titel „Nicht von dieser Welt“ trifft Star-Pianist Martin Stadtfeld mit Mozarts A-Dur-Klavierkonzert auf Anton Bruckners 7. Sinfonie.

Mozarts A-Dur-Konzert ist der Inbegriff klassischer Vollkommenheit. Der sonnigen Heiterkeit des ersten Satzes folgt der Abgrund mit schmerzvollen Eintrübungen und fast jenseitiger Entrücktheit, die weit in die Romantik vorausweist. Plötzlich sind alle Träumereien hinweggefegt für ein launig-spielerisches Finale. Die Dualität von „Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“, die auch Mozarts Opern auszeichnet, sie ist in diesem wohl populärsten Klavierkonzert von Mozart abgebildet.

Star-Pianist Martin Stadtfeld, der seit 2008 mit seiner kleinen Familie in Wanne-Eickel wohnt, aber weltweit das Konzertpublikum begeistert, widmete sich auf seiner jüngsten CD ebenfalls Mozarts Klavierschaffen.

Hommage an Wagner

GMD Rasmus Baumann beschließt den Abend mit Bruckners Siebter: In der Schönheit ihrer Themen und ihrer Hommage an Wagner bietet diese Sinfonie ein besonders eindrucksvolles Hörerlebnis. Ihr Herzstück ist das Adagio, das Bruckner im Nachhinein als Vorahnung von Wagners Tod deutete. Ein echtes Musik-Erlebnis!

>>Info: Karten für das neunte Sinfoniekonzert der Neuen Philharmonie Westfalen gibt es an der Theaterkasse des MiR am Kennedyplatz 1 sowie unter der Ticket-Hotline 0209 40 97 200.

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