Verkehrsgefährdung

Stahlkrampen zerstören Reifen an Gelsenkirchener Fahrzeugen

Rund vier Zentimeter große Stahkrampen verstreuten Unbekannte.

Foto: Polizei

Rund vier Zentimeter große Stahkrampen verstreuten Unbekannte. Foto: Polizei

Gelsenkicrhen-Ückendorf.   Die Gelsenkirchener Polizei sucht Hinweise und mahnt zur Vorsicht in Ückendorf. In einem Fall kam es fast zu einem schweren Unfall mit einem Bus.

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Vor einer heimtückischen Sabotage warnt derzeit die Polizei in Gelsenkirchen. Unbekannte Täter haben sogenannte "Krähenfüße" an Autos angebracht. Die Stahlkrampen steckten in den Reifen von zwei Fahrzeugen. Mit platten Pneus kamen die Autofahrer in gefährliche Situationen.

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, parkte ein 66 Jahre alter Gelsenkirchener Samstag gegen 19 Uhr seinen Wagen auf der Ückendorfer Straße vor einem Imbiss. Als er gegen 19.30 Uhr wieder in sein Auto stieg und losfuhr, stellte er fest, dass der Wagen stark nach links zog und auf einen ihm entgegenkommenden Bus zusteuerte.

Beide Vorderreifen des Wagens waren luftleer

Der Gelsenkirchener bremste stark und konnte laut Polizei einen Zusammenstoß mit dem Bus verhindern. Als er ausstieg, stellte er fest, dass beide Vorderreifen seines Wagens luftleer waren. In den Reifen steckten sogenannte „Krähenfüße“ oder „Krampen“ aus Stahl.

Ein beschädigtes Vorderrad an einem Lkw

Am Montag dann der nächste Fall. Der Ausgangspunkt lag wieder in Ückendorf. Gegen 7 Uhr startete ein 50-jähriger Gelsenkirchener mit einem Lkw am Exterbruch und fuhr nach Horst. Hier machten ihn Passanten auf ein beschädigtes Vorderrad seines Lkw aufmerksam. Auch in diesem beschädigten Reifen wurden drei Stahlkrampen gefunden. Bei den „Krampen“ handelt es sich nach Ansicht der Polizei „vermutlich um Eigenproduktionen, die durch ausgelegt wurden“.

Die Polizei appelliert, vor allem in Ückendorf, vor dem Losfahren intensiv nach derartigen Gegenständen rund um die Räder des Fahrzeugs zu schauen. Gesucht werden Zeugen, die Angaben zu den „Krampen“ und den Personen machen können, die diese „Krähenfüße“ ausgelegt haben. Hinweise: 0209 / 365 - 6240 oder - 2160.

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