Ratsherren-Turnier

Städteturnier an legendärer Stätte in Gelsenkirchen-Schalke

Rückblick: Im September 2017 überreichte Vonovia-West-Geschäftsführer Arnd Fittkau (r.) dem Mannschaftskapitän, OB Frank Baranowski, die Trikots für die Ratsherrenmannschaft. Sitzend (v. r.): Norman Hansen, Jürgen Hansen, Andrea Effert (Vonovia) und SPD-Fraktionschef Klaus Haertel.

Rückblick: Im September 2017 überreichte Vonovia-West-Geschäftsführer Arnd Fittkau (r.) dem Mannschaftskapitän, OB Frank Baranowski, die Trikots für die Ratsherrenmannschaft. Sitzend (v. r.): Norman Hansen, Jürgen Hansen, Andrea Effert (Vonovia) und SPD-Fraktionschef Klaus Haertel.

Foto: Thomas Schmidtke

Gelsenkirchen.   In der Glückauf Kampfbahn treten am 15. September Teams aus acht Kommunen gegeneinander an. Die Gelsenkirchens Stadtmannschaft ist Ausrichter.

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Es ist das 40. Ratsherren-Turnier, das am Samstag angepfiffen wird. Gelsenkirchen, mit seinem Benjamin-Team unter den Alt-Mannschaften und erst zum dritten Mal dabei, ist Ausrichter des sportlichen Vergnügens an einem legendären Ort. Auf dem Rasen der Glückauf-Kampfbahn messen sich die Mannschaften aus München (#1 bei der Studie zur Lebensqualität), Landshut, Braunschweig, Hamburg, Nürnberg, Berlin, Waldhessen und GE (#401).

Zur Erinnerung: Vor drei Jahren ist Gelsenkirchen beim Ratsherrenturnier in Landshut kurzfristig für Magdeburg eingesprungen. Mit absehbar mäßigem Erfolg. Die von Jürgen Hansen (parteilos) zusammengetrommelte bunte Truppe aus Stadtverordneten und Stadtmitarbeitern landete auf dem letzten Platz. Spaß hatte sie trotzdem.

Sponsoren gesucht und gefunden

„Und dann hat uns der Ehrgeiz gepackt“, lacht Hansen heute rückblickend. „Wir haben den Verein Stadt-Fußballmannschaft Gelsenkirchen e.V. gegründet.“ Und der Stadtverordnete fuhr zum Klinkenputzen zum S 04. „Wir brauchten einen Trainer und einen Trainingsplatz“. Seit zwei Jahren haben sie beides: Kein geringerer als der Eurofighter und zweimalige Bundesliga-Torschützenkönig Martin Max bringt die Stadtmannen jeden Montag auf dem Trainingsgelände auf Schalke ins Schwitzen. „2017 haben wir unserem Mannschaftskapitän Frank Baranowski versprochen, den fünften Platz zu holen“, sagt Hansen. Das Gelsenkirchen-Team hielt Wort. „Unser Ziel dieses Mal: mindestens Platz 3.“

Aber – auf dem Platz ist nur die eine Sache, als gastgebende Mannschaft anzutreten eine ganz andere. Und so machte sich Cheforganisator Jürgen Hansen auf den Weg und „trommelte“ für Unterstützung bei der Durchführung des nationalen Städte-Fußballturniers. Spielerfrauen und die Mannschaft immer an der Seite wurden Sponsoren gesucht – und gefunden. ELE, Vonovia, Schalke hilft!, Gelsensport, Stadtbauraum, Sparda-Bank und Busunternehmer Uli Nickel sind im Boot. Die Geschäftsführerin der Ehrenamtsagentur, Beate Rafalski, hat ein Programm für die Spielerfrauen der Gastmannschaften organisiert.

Großer Dank an den Oberbürgermeister

Hansens großer Dank gilt aber auch dem Oberbürgermeister. „Frank Baranowski ist eine große Hilfe. Er übernimmt den Fest­empfang am Samstag im Hans-Sachs-Haus.“ Immerhin: Sieben Teams mit jeweils 20 Leuten reisen kommenden Freitag an. Die Gäste übernachten (auf eigene Kosten) im Maritim-Hotel.

Im Stadtbauraum wird Freitag, 14. September, die Begrüßung der Gast-Teams erfolgen – und dann geht’s ans Eingemachte: Miss Turkuaz wird die Spielpaarungen auslosen, die Samstag im Turniermodus gegeneinander antreten. Das Turnier in der Glückauf-Kampfbahn eröffnet Kapitän Baranowski am Samstag um 9 Uhr. Zuschauer sind natürlich willkommen.

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