Figurentheater

Stadt Gelsenkirchen lässt die Puppen wieder tanzen

Gelsenkirchen lässt die Puppen wieder tanzen beim Figurentheaterfestival: Szene aus  dem Theater „Professor Humbug und der Sparlampen-Leuchtstoffröhren-Diodenfisch“.  

Gelsenkirchen lässt die Puppen wieder tanzen beim Figurentheaterfestival: Szene aus dem Theater „Professor Humbug und der Sparlampen-Leuchtstoffröhren-Diodenfisch“.  

Foto: Daniel Roth

Gelsenkirchen.   Das 5. Figurentheaterfestival geht vom 20. bis zum 28. Januar über die Bühne des Consol-Theaters und in den Stadtteilen. Spannung garantiert!

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Die Stadt lässt wieder die Puppen tanzen! Eine Woche lang geben Marionetten, Puppen und Holzköpfe den Ton an.

Das 5. Figurentheaterfestival geht vom 20. bis zum 28. Januar mit 17 teils bereits ausverkauften Veranstaltungen vor allem über die Bühne des Bismarcker Consol-Theaters, aber auch an unterschiedlichen Stätten in den Stadtteilen. Figurentheater hat eine schon lange Tradition in Gelsenkirchen: Was 1976 als „Tage des deutschen Puppenspiels“ begann, wird seit dem Kulturhauptstadtjahr 2010 als „Figurentheaterwoche“ höchst erfolgreich fortgeführt.

Theater nicht nur für Kinder

„Figurentheater ist eine ganz besondere Kunstform, die es schafft, großes Theater auf kleine Bühnen zu reduzieren, ohne an Wirkung zu verlieren“, weiß Festivalleiter Hans-Joachim Siebel vom veranstaltenden Referat Kultur. Und er verspricht den Menschen, die noch nicht beim Festival zu Gast waren, auch immer wieder: „Figurentheater ist kein Spiel nur für Kinder!“

Auch in diesem Jahr präsentiert das Festival die gesamte Bandbreite der Figurentheaterkunst. Erstmals verstärkt auch mit internationalen Gästen. „Dabei setzt die Sprache keinerlei Grenzen, oft kommen die Puppenspieler auch ganz ohne Worte aus.“

Für die ganze Familie

Vormittags gibt’s Theater für die Kleinen (alle ausverkauft), am Nachmittag für die ganze Familie und am Abend für die Erwachsenen.

Eröffnet wird das Festival am Sonntag, 20. Januar, um 20 Uhr mit Grimms Märchen für Erwachsene. Das Theater Zitadelle Berlin zeigt „Rotkäppchen/Die gestiefelte Katze“. Die Vorstellung ist bereits ausverkauft.

Wild und avantgardistisch geht es bei den Gästen aus Kanada zu, wenn sie am 21. Januar Krieg mit Messer, Gabel und Spülbürste auf dem Küchentisch spielen. Die Sicht des „Théâtre de la Pire Espece“ auf Alfred Jarrys surrealistischen „König Ubu“ ist international ein Riesenerfolg.

Hochwürden trifft den Ortsbürgermeister: Das beliebte Duo „Don Camillo und Peppone“ kommt am 24. Januar als Puppenspiel auf die Bühne. „Hear my song“ fordert am 25. Januar das „Theater con cuore“ mit einem poetisch-musikalischen Abend.

Theater aus Island und Workshop

Das Theater „Worlds of Puppets“ reist aus Island an und zeigt am 26. Januar „Metamorphosis“. Künstler Bernd Ogrodnik zählt zu den besten Puppenspielern der Welt. „Metamorphosis“ zeigt eine bunte Sammlung von Kurzgeschichten. Ein außergewöhnliches Format zum Abschluss am 27. Januar: Das Original Berlin-Puppetry Slam präsentiert einen Puppenspielwettstreit ähnlich wie beim Poetry Slam. Auf die Bühne kommen siebenminütige Szenen. Ganz egal, ob mit Maske, Schattenspiel oder Handpuppe, am Ende entscheidet das Publikum, wer gewinnt.

Erstmals bietet das Festival auch einen Workshop, passend zum Slam. Am 26. Januar kann gebastelt werden, bis die Puppen tanzen.

>> Das Programm und die Karten

Karten für die Figurentheaterwoche gibt es ausschließlich im Consol-Theater, Bismarckstraße 240, unter 0209 9882282 oder per Mail an:
figurentheater@consoltheater.de

Das Programm liegt an vielen Stellen in der Stadt aus oder ist zu finden unter: gelsenkirchen.de/figurentheater

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