Digitales Lernen

Stadt Gelsenkirchen kauft 12.000 Tablets fürs Homeschooling

18.000 Tablets brauchen Gelsenkirchener Schulen nach eigenen Angaben, um benachteiligte Schüler im Falle eines Lockdowns beim digitalen Lernen zu unterstützen.

18.000 Tablets brauchen Gelsenkirchener Schulen nach eigenen Angaben, um benachteiligte Schüler im Falle eines Lockdowns beim digitalen Lernen zu unterstützen.

Foto: Patrick Seeger / dpa

Gelsenkirchen.  Gelsenkirchen reagiert auf die Bedarfe des Homeschoolings und kauft 12.000 Tablets. Dafür stellt die Stadt zusätzliche 700.000 Euro bereit.

Die Stadt wird bis zum Ende des Jahres rund 12.000 Tablets für Gelsenkirchener Schulen anschaffen. Damit reagiert Gelsenkirchen auf die Anforderungen des Home-Schoolings in der Corona-Pandemie. Im Rahmen einer Abfrage waren die Schulen gebeten worden, den Bedarf an mobilen Endgeräten zur Unterstützung benachteiligter Schüler im Falle eines Lockdowns zu benennen.

Mit rund 18.000 Geräten liegt der gemeldete Bedarf höher, als er mit den Landesmitteln inklusive des städtischen Anteils zu decken wäre. Etwas mehr als 10.000 Geräte hätten so beschafft werden können. Stadtkämmerin Karin Welge kündigte an, über die bewilligten Landesmittel hinaus stelle die Stadt Gelsenkirchen weitere rund 700.000 Euro bereit, um zusätzliche 2.000 Tablets zu kaufen.

In Gelsenkirchen fließen 4,2 Millionen Euro in die digitale Ausstattung der Schüler

„Trotz der durch die Pandemie verursachten schwierigen Haushaltslage, ist es gelungen, entsprechende Mittel bereitzustellen und ein Signal für Bildung in Gelsenkirchen zu setzen“, sagte Welge. So steht nun ein zusätzliches Tablet pro 2,5 Schüler zur Verfügung.

Insgesamt fließen in Gelsenkirchen über 4,2 Millionen Euro in die Ausstattung der Schüler mit digitalen Lernmitteln. Alle vom Land zur Verfügung gestellten Gelder gehen auf den Digitalpakt Schule zurück, mit dem der Bund die Länder und Gemeinden bei Investitionen in die digitale Bildungsinfrastruktur unterstützt.

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