Rassismus

Staatsschutz ermittelt nach brutalem Angriff auf Politikerin

In der Nähe des hans-sachs-hauses wurde die 42-Jährige Montag gegen 16.40 Uhr angegriffen.

Foto: Oliver Mengedoht

In der Nähe des hans-sachs-hauses wurde die 42-Jährige Montag gegen 16.40 Uhr angegriffen. Foto: Oliver Mengedoht

Gelsenkirchen-Altstadt.   Als „Aggressionsdelikt im Straßenverkehr“ wertete die Polizei zunächst den Angriff auf eine WIN-Politikerin in Gelsenkirchen. Nun ermittelt der Staatsschutz.

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Von einem aggressiven Radfahrer wurde die 42 Jahre alte Ayse B., die für die Wählerorganisation WIN in Gelsenkirchen politisch aktiv ist, am Montag massiv angegangen bedroht und rassistisch beleidigt. Die Polizei hatte die Tat zunächst anders eingeordnet. „Auf Grund der ersten Sachverhaltsschilderungen gingen die aufnehmenden Polizeibeamten von einem Aggressionsdelikt im Straßenverkehr aus.“

Erst im Laufe des Dienstags kam es dann aus Sicht der Polizei unter anderem über „Diskussionen in den sozialen Medien zu Hinweisen, die auf eine Tat mit fremdenfeindlichem Hintergrund hindeuteten. Diese Erkenntnisse flossen sofort in die weiteren Ermittlungen ein“, erklärt ein Polizeisprecher im Zusammenhang mit dem Angriff nah am Hans-Sachs-Haus, wo die 42-Jährige Montag eine Fraktionssitzung ihrer Partei besuchen wollte.

Befragung im Krankenhaus

Beamte des polizeilichen Staatsschutzes befragten das Opfer noch am Dienstag im Krankenhaus. Auch der Opferschutzbeauftragte der Behörde hat die Verletzte bereits in der Klinik besucht. Der Staatsschutz ermittelt nun weiter.

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