Auto-Szene

SPD-Fraktion fordert in Gelsenkirchen Härte gegen Autoposer

Auch dieses Auto war laut Polizei viel tiefer gelegt als erlaubt. Es wurde vorläufig aus dem Verkehr gezogen. Das Foto entstand 2019 bei einer Schwerpunktkontrolle der Gelsenkirchener Polizeibehörde.

Auch dieses Auto war laut Polizei viel tiefer gelegt als erlaubt. Es wurde vorläufig aus dem Verkehr gezogen. Das Foto entstand 2019 bei einer Schwerpunktkontrolle der Gelsenkirchener Polizeibehörde.

Foto: Thomas Nowaczyk / Polizei GE

Gelsenkirchen.  Die Poser-Szene, glaubt die SPD, wurde durch hartes Vorgehen in Graf Bismarck zurückgedrängt. Sie fordert nun Kontrollen in Ausweichquartieren.

Die SPD-Fraktion fordert, beim harten Vorgehen gegen die Autoposer-Szene in Gelsenkirchen nicht nachzulassen. „Nur weil Stadt und Polizei gemeinsam vorgegangen sind, konnten die Belästigungen durch die Poser-Szene am Bismarckhafen deutlich zurückgedrängt werden“, teilte der SPD-Fraktionsvorsitzende Klaus Haertel mit. „Deshalb erwarte ich, dass in anderen Bereichen jetzt ähnlich vorgegangen wird.“

Gezielte Aktionen in Gelsenkirchen gegen Poser-Szene

Auf dem Zoom-Parkplatz war es durch Verdrängungseffekte offensichtlich wiederholt zu Belästigungen gekommen. „Es scheint so, als würde die Poser-Szene auf unterschiedliche Standorte im Stadtgebiet ausweichen“, so Haertel. Berichtet worden seien ihm neben dem Zoom-Parkplatz auch Vorfälle an der Horster Straße zwischen Vinckestraße und Emil-Zimmermann-Allee sowie am Parkplatz des Nordsternparks.

Haertel: „Spätestens aber bei Straftaten beginnt die Zuständigkeit der Polizei“

Dort habe es wohl auch Fälle von Vandalismus und Brandstiftung gegeben, bei denen ein Zusammenhang mit der Autoposer-Szene allerdings nicht klar sei. „Außerhalb des ruhenden Verkehrs, spätestens aber bei Straftaten beginnt die Zuständigkeit der Polizei“, so Haertel, der überzeugt ist, dass das Vorgehen gegen „Ausweichplätze“ nur Aussicht auf Erfolg hat, wenn die Polizei gemeinsam mit den Ordnungskräften der Stadt Präsenz zeigt. Von der Polizeipräsidentin erwartet der Fraktionschef hierzu weitere Informationen.

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