Revierderby

So friedlich war es beim Revierderby neben dem Platz selten

Buntes Bild: Weitestgehend friedlich (für Derby-Verhältnisse) blieb es beim Bundesliga-Schlager in der Arena.

Foto: firo Sportphoto/Ralf Ibing

Buntes Bild: Weitestgehend friedlich (für Derby-Verhältnisse) blieb es beim Bundesliga-Schlager in der Arena. Foto: firo Sportphoto/Ralf Ibing

Gelsenkirchen.   Das Nachspiel zum Revierderby verlief weitgehend ruhig. Zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 20 Strafanzeigen bilanzierte die Polizei.

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Das Nachspiel zum Revierderby verlief weitgehend ruhig. „Die friedlichen Anhänger beider Vereine haben heute gezeigt, wie ein stimmungsvolles Derby aussehen kann. Es kam lediglich zu einigen kleineren Zwischenfällen beziehungsweise Auseinandersetzungen. Daraus resultieren zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 20 Strafanzeigen. Ein 22-jähriger Mann und drei Polizeibeamte wurden leicht verletzt“ – diese Bilanz zieht der Gelsenkirchener Polizeisprecher Torsten Sziesze nach dem Revierklassiker in der Veltins-Arena.

Auch 4000 Schalke-Fans reisten mit dem Zug an

Die ab dem Dortmunder Hauptbahnhof eingesetzten zusätzlichen Züge wurden durch zahlreiche Fans angenommen. 1700 Dortmunder und auch 4000 Schalke-Fans reisten mit dem Zug zum Derby an. Auch hier hielten sich die Zwischenfälle in Grenzen:

Kurz nach der Einfahrt des ersten zusätzlichen Zuges im Gelsenkirchener Hauptbahnhof zündeten Unbekannte zweimal Pyrotechnik, auf dem Bahnhofsvorplatz griff später ein 47 Jahre alter Dortmund-Fan einen 49-jährigen Schalker mit einer gefüllten Bierflasche an und verletzte diesen am Unterarm. Bundespolizisten nahmen den Tatverdächtigen aus Moers fest.

Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz

Überwältigt und zur Wache gebracht wurde ein Betrunkener (1,3 Promille), der Polizisten beleidigt und angegriffen hatte. „Insgesamt leitete die Bundespolizei mehrere Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und gefährlicher Körperverletzung ein“, sagt der Einsatzleiter der Bundespolizei, Polizeioberrat Sven Srol, betont aber auch: „Aus Sicht der Bundespolizei handelte es sich bei dem heutigen Revierderby um eines der friedlichsten der letzten Jahre.“

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