Telefonbetrug

Falsche Polizisten: Wieder Telefonbetrüger in Gelsenkirchen

Wer die Notrufnummer 110 auf seinem Telefondisplay sieht, sollte vorsichtig sein. Hinter der Nummer stecken oft Betrüger, die sich als Polizeibeamte ausgeben, um so an persönliche Informationen zu gelangen.

Wer die Notrufnummer 110 auf seinem Telefondisplay sieht, sollte vorsichtig sein. Hinter der Nummer stecken oft Betrüger, die sich als Polizeibeamte ausgeben, um so an persönliche Informationen zu gelangen.

Foto: Julian Stratenschulte

Gelsenkirchen.  Falsche Polizisten versuchen in Gelsenkirchen das Geld von Rentnern zu erbeuten. Solche Telefonanrufe häufen sich aktuell. Opfer sollen sich melden.

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Telefonbetrüger riefen am Donnerstag erneut Rentner in Gelsenkirchen an und gaben sich als Polizisten aus. Mit einer erfundenen Geschichte versuchten sie, den Senioren Informationen über ihr Vermögen zu entlocken. Diese beendeten das Telefongespräch jedoch ohne persönliche Daten weiterzugeben, wodurch weitere Schäden verhindert werden konnten.

In den letzten Wochen meldeten sich immer wieder Menschen bei der Polizei, weil sie ominöse Anrufe von angeblichen Polizisten oder Angehörigen erhalten hatten. In allen der Polizei bekannten Fällen reagierten die Angerufenen richtig. Sie legten auf und erstatteten Anzeige.

Achtung: „Die Polizei ruft niemals mit der 110 an"

Trotzdem warnen die Beamten erneut eindinglich davor, am Telefon Informationen zu Vermögen, Wertgegenständen oder der Bankverbindung herauszugeben. „Die Polizei ruft niemals mit der 110 an“, sagt Polizeisprecherin Merle Mokwa. Angehörige sollen Senioren über die Betrugsmasche informieren. Opfer sollen sich unter dem Notruf 110 oder 0209 3650 bei der Polizei melden. (red)

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