Explosion

Schüler sprengen Schultoilette in Gelsenkirchen in die Luft

Die Polizei warnt: Illegale Sprengkörper ohne die notwendigen CE-Prüfzeichen sind potenziell lebensgefährlich. (Symbolbild)

Die Polizei warnt: Illegale Sprengkörper ohne die notwendigen CE-Prüfzeichen sind potenziell lebensgefährlich. (Symbolbild)

Foto: Patrick Seeger/dpa

Gelsenkirchen-Buer.   Das ist kein Jugendstreich: Schüler eines Berufskollegs in Buer haben eine Schultoilette gesprengt. Sie nutzten offenbar einen illegalen Böller.

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Das, was vier Schüler des Eduard-Spranger-Berufskollegs in Buer getan haben, geht deutlich über einen Jugendstreich hinaus. Die jungen Männer im Alter von 17 und 18 Jahren stehen im Verdacht, am Dienstag eine Toilette der Schule buchstäblich in die Luft gesprengt zu haben. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei nutzten sie dafür einen illegalen Sprengkörper.

Zeugen beobachteten die vier um kurz vor 11 Uhr morgens beim Verlassen der Toilette und alarmierten nach einer heftigen Detonation die Lehrkräfte. Diese hielten die Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Gegen alle vier wird wegen Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt. Verletzt wurde durch die Explosion zum Glück niemand, da der Toilettenraum menschenleer war.

Teile der Toilette flogen meterweit durch den Raum

Teile der weggesprengten Kloschüssel flogen meterweit und beschädigten unter anderem auch eine Deckenlampe. Die Polizei warnt an dieser Stelle ausdrücklich: Illegale Sprengkörper ohne die notwendigen CE-Prüfzeichen sind potenziell lebensgefährlich.

Wer nicht zertifizierte Knaller herstellt oder zündet, dem drohen bis zu 50.000 Euro Bußgeld oder eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren.

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